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Neue Ventuz Generation veröffentlicht

Softwarehersteller Ventuz Technology hat kürzlich die neue Generation der interaktiven 3D-Grafik-Software Ventuz vorgestellt. Neben vielen Verbesserungen des Workflows führt Ventuz 4 ein vereinfachtes Lizenzmodell sowie mit Ventuz Director ein neues Produkt ein.

Zu den Neuerungen von Ventuz 4 gehören eine neue, leistungsstarke Video-Render-Pipeline, verbesserter Schriftgenerator und 3D-Modell-Import für UltraHD-Auflösungen, der Ventuz Director, die neue Playout- und Kontrollanwendung, ein neues Lizenzmodell basierend auf Modulen und der Video Wall Setup Wizard.

„Das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung von Ventuz 4 lag auf der Performance“, erklärt Erik Beaumont, COO von Ventuz Technology. Ventuz 4 beinhaltet eine vollständig überarbeitete Video-Pipeline, mithilfe derer problemlos mehrere HD-Videosignale parallel gehandhabt werden können. Auch der Schriftgenerator sowie der Import von 3D-Modellen wurden an die Anforderungen von hochauflösenden Displays und Videowand-Installationen angepasst.

Mit Ventuz 4 stellt die Firma zudem ihr neues Produkt Ventuz Director vor. Als Playout- und Kontrollsoftware bietet der Director Workflows, die an bekannte Arbeitsabläufe angepasst sind und somit Fachpersonal aus dem Fernsehgrafik- sowie dem Eventmarkt einen leichten Zugang zu Ventuz ermöglichen. Anhand seiner offenen Schnittstellen kommuniziert der Director mit jeder beliebigen Datenquelle und kann daher leicht in bereits bestehende Grafiksysteme integriert werden. Über das anpassbare Userinterface greift der Benutzer auf Playlisten zu, prüft die Grafiken im Preview und fügt letzte Änderungen ein, bevor er die Inhalte live schaltet.

Mit der Änderung des Lizenzmodells folgt Ventuz einem Trend auf dem Markt. „Vor Ventuz 4 gab es spezielle Editionen von Ventuz für den Broadcastmarkt und den Präsentationsmarkt“, erklärt Beaumont. „Seit einigen Jahren aber nehmen wir wahr, dass die technischen Anforderungen der beiden Märkte sich zunehmend überschneiden. Deswegen haben wir uns entschieden, Ventuz 4 weniger nach den Branchen auszurichten, in denen die Software benutzt wird, sondern stattdessen zusätzliche Output-Optionen für spezielle Lösungen anzubieten.“ Zu diesen Optionen zählen unter anderem multiple Outputs für Videowand-Installationen, SDI und HD-SDI für On-Air-Grafik und iVGA für IP-gesteuerte Inhalte.

Gleichzeitig setzt das Multimedia-Tool auch weiterhin auf Benutzerfreundlichkeit. So führt Ventuz 4 den Video Wall Setup Wizard ein, eine Zusatzanwendung, die die Konfiguration von Multi-Display-Videowänden jeder Größe extrem einfach macht. Durch simple Drag’n’Drop-Aktionen kann eine Ventuz-Präsentation auf eine Vielzahl von Bildschirmen und sogar über mehrere Maschinen in einem Cluster verteilt werden.

Info: www.ventuz.com

Interface Ventuz Director (Foto: Ventuz)