Start Production GLP JDC Burst 1 für Tigercub-Show im Koko London

GLP JDC Burst 1 für Tigercub-Show im Koko London

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Für das bislang größte Konzert der britischen Rockband Tigercub entwickelte Lichtdesigner John Rogers ein Lichtkonzept, das überwiegend auf einem einzigen Scheinwerfertyp basierte. Bei der Show im Londoner Koko kamen 26 JDC Burst 1 von GLP zum Einsatz.

Tigercub präsentierte im Koko vor rund 1.500 Besuchern unter anderem Material des 2026 veröffentlichten Albums „Nets to Catch the Wind“. John Rogers war über eine Empfehlung an das Management der Band zu dem Projekt gekommen. Ziel war ein eigenständiges visuelles Erscheinungsbild für die bislang größte Headline-Show der Gruppe.

Zunächst stand auch der Einsatz einer Videowand zur Diskussion. Rogers entschied sich jedoch für eine Lösung, bei der die verfügbare Fläche ausschließlich mit Licht gestaltet wurde. Bei einem von Sam Hooper bei Christie Lites organisierten Vergleich verschiedener Scheinwerfer fiel die Wahl auf den JDC Burst 1.

Das Lichtdesign orientierte sich an der Gestaltung des aktuellen Album-Artworks und nutzte Schatten als wesentliches visuelles Element. Die 26 JDC Burst 1 wurden gestaffelt über die Bühnentiefe verteilt. Zusätzliche Positionen an den Seiten ergänzten das Setup. Zum Beginn der Show befand sich an der Vorderkante der Bühne ein schwarzer Kabuki-Gaze, der von den Scheinwerfern hinterleuchtet wurde.

Die motorisierte Neigung des JDC Burst 1 um 185 Grad ermöglichte es Rogers, die Geräte je nach Szene auch für die Beleuchtung des Bandlogos oder als Gegenlicht für die Musiker einzusetzen. Gefordert war dabei eine Leuchte, die ausreichend Leistung für ausgeprägte Schatteneffekte bot und gleichzeitig Aufgaben als Keylight sowie für Effektlooks übernehmen konnte.

Der hybride LED-Strobe kombiniert eine in zwölf Segmente unterteilte weiße Strobe-Linie mit zwei RGBW-LED-Flächen. Bei der Tigercub-Produktion wurden die Geräte im vollständigen 249-Kanal-Modus betrieben. Die Steuerung der 26 JDC Burst 1 sowie der vorhandenen Haustechnik des Koko erfolgte über eine grandMA3 light. Eine zusätzliche Processing Unit war nach Angaben des Lichtdesigners nicht erforderlich.

Das Konzept wurde anschließend für einen Auftritt am 13. Mai im Gramercy Theatre in New York adaptiert. Für den Veranstaltungsraum mit rund 650 Plätzen reduzierte das Team die Anzahl der Geräte, behielt aber die grundlegende Gestaltung bei. Unterstützt wurde die Umsetzung durch Christie Lites.

Auch für die von Oktober bis Mitte November 2026 geplante Europatournee soll der JDC Burst 1 Bestandteil des Lichtdesigns bleiben. Rogers will die im Koko entwickelten Looks dabei auf kleinere Bühnen übertragen und die Anzahl der eingesetzten Geräte entsprechend anpassen.