Start Production UPM Group mit 3D-gedrucktem Messestand bei der EuroShop

UPM Group mit 3D-gedrucktem Messestand bei der EuroShop

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Bei der EuroShop 2026 in Düsseldorf war die UPM Group mit einem vollständig im 3D-Druck gefertigten Messestand vor Ort. Die rund 100 Quadratmeter große Installation umfasste sowohl architektonische Elemente als auch individuell entwickelte Möbel. Produziert wurde der Stand an den Standorten des Unternehmens in Modena und London.

UPM Group bei der EuroShop 2026 (Fotos: UPM Group)Für die Fertigung kamen großformatige 3D-Druckverfahren mit Kuka-Roboterarmen und Wasp HDP XL beziehungsweise HDP XXL Extrudern zum Einsatz. Durch die Aufteilung der Produktion auf die beiden Standorte konnte laut UPM Group die Fertigungskapazität erhöht werden. Von der Prototypenentwicklung bis zur abschließenden Produktion benötigte das Projekt nach Angaben der Beteiligten rund eineinhalb Monate. Als Material setzte man auf UV-stabilisiertes PETG-GF 20 Prozent. Der mit Glasfasern verstärkte Kunststoff ist flammhemmend zertifiziert und eignet sich damit unter anderem für Anwendungen im Messe- und Innenausbau. Die eingesetzte Robotertechnik ermöglichte die Fertigung großformatiger Bauteile und organisch geformter Strukturen.

UPM Group bei der EuroShop 2026 (Fotos: UPM Group)Eine wesentliche Aufgabe bei der Gestaltung bestand darin, technische und funktionale Komponenten in die fließenden Formen des Standes zu integrieren. Unter anderem wurden Beschilderungen, in die Wandstrukturen eingelassene LED-Flächen und weitere technische Systeme in die gedruckten Elemente eingebunden. Neben den architektonischen Bauteilen entstanden auch mehrere speziell für den Stand entworfene Möbel und Ausstattungselemente im 3D-Druck. Dazu gehörten Sofas und Hocker sowie eine abgehängte Installation in Form eines Möbiusbandes, die in die Traversenkonstruktion integriert wurde. Weitere dekorative und funktionale Bauteile wurden ebenfalls passend zur Formensprache des Standes gefertigt.

Für den Entwurf des Auftritts zeichnete Architekt Christopher G. Ward verantwortlich. Die Produktion übernahm UPM Group mit Fertigungsstandorten in Modena und London, die eingesetzte 3D-Drucktechnologie stammt von Wasp.