Bei den Feierlichkeiten zum ungarischen St. Stephen’s Day am 20. August 2026 wurde das Zentrum von Budapest zur Kulisse für eine großformatige audiovisuelle Inszenierung. Für das Projection Mapping auf mehreren Bauwerken entlang der Donau kamen insgesamt 83 3-Chip-DLP-Laserprojektoren von Panasonic zum Einsatz.
Installiert wurden 67 PT-RQ45K sowie 16 PT-RQ35K. Bespielt wurden beide Seiten des ungarischen Parlamentsgebäudes, die Széchenyi-Kettenbrücke und weitere Gebäude auf der Pester Seite der Donau. Nach Angaben von Panasonic handelte es sich dabei um den bislang weltweit größten Einsatz des neuen PT-RQ45K bei einer einzelnen Produktion.
Das Projection Mapping wurde mit Licht, Lasern, Drohnen, Musik und Feuerwerk kombiniert. Inhaltlich beschäftigte sich die Inszenierung mit der Geschichte und nationalen Identität Ungarns. Nach Abschluss der Hauptshow wurden die Projektionen auf Parlament und Kettenbrücke bis in die Nacht fortgesetzt.
Der PT-RQ45K ist für Anwendungen wie Live-Events, Projection Mapping und immersive Installationen konzipiert. Der 3-Chip-DLP-Projektor erreicht eine Helligkeit von 42.000 Lumen und bietet eine 4K-Bildwiedergabe. Seine Abmessungen orientieren sich an der bereits etablierten PT-RQ35K-Serie.
Für Rental-Unternehmen und Produktionsdienstleister ist unter anderem die Kompatibilität mit vorhandenen Panasonic D3LE-Objektiven, Rahmen und Flightcases relevant. Damit lässt sich das Modell in bestehende Projektorbestände integrieren, ohne sämtliche Peripherie austauschen zu müssen.
Für die Bilddarstellung nutzt Panasonic die Quad Pixel Drive Technologie. Sie ermöglicht eine maximale Auflösung von 3.840 × 2.400 Pixeln. Zur Ausstattung gehören außerdem ein integrierter fünf Zoll großer Color Information Monitor, ein 12G-SDI-Eingang, ein mit Intel SDM kompatibler Slot sowie Remote Preview. Diese Funktionen unterstützen Einrichtung und Kontrolle umfangreicher Multi-Projektor-Setups.
Verantwortlich für die Gesamtproduktion war Centrum Production. Dániel Besnyő übernahm die Regie und Projektleitung, Gergő Geltz verantwortete den Bereich Light Art Content und Mátyás Kálmán war als Artistic Director beteiligt.
Die Produktion wurde nach Angaben der Beteiligten innerhalb von sechs Wochen realisiert. Mehr als 300 Unternehmen und über 1.000 Fachleute aus Technik, Produktion, Fertigung, Film und Kreativbereichen waren daran beteiligt. Für Animationen und visuelle Inhalte arbeiteten zudem sechs Light-Art-Studios und acht unabhängige Lichtkünstler zusammen.
Centrum Production hatte Panasonic Projektoren bereits bei früheren Ausgaben der ungarischen Nationalfeier eingesetzt. Für die aktuelle Produktion waren laut Projektleiter Dániel Besnyő insbesondere hohe Lichtleistung, eine konsistente Bilddarstellung und Betriebssicherheit bei einer großen Zahl parallel eingesetzter Projektoren entscheidend.























