Start Production GLP Twyn und Nexus Line auf Tour mit Gregor Hägele

GLP Twyn und Nexus Line auf Tour mit Gregor Hägele

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Bei der „Tour, was du nicht lassen kannst“ von Gregor Hägele setzte Lichtdesigner Johannes Münsch sechs GLP Twyn und zwölf GLP Nexus Line im Floorset ein. Die beiden Gerätegruppen waren gestaffelt angeordnet und kombinierten bewegte Lichtbilder mit einer grafischen Lichtlinie vor der Band.

Die Tour umfasste im elf Shows in zehn deutschen Städten sowie in Wien. Für Planung und Realisierung des technischen Set-up zeichnete Groh-P.A. Veranstaltungstechnik verantwortlich. Der Video-Content entstand in Zusammenarbeit von Sascha Wernicke und Julius Turzynski.

Im Zentrum des Lichtdesigns standen sechs GLP Twyn. Das Moving Head kombiniert zwei unterschiedliche Lichtsysteme in einem beidseitig bestückten Gehäuse. Eine Seite arbeitet mit einem 3×3-RGBL-LED-Array und einem Zoombereich von 4 bis 53 Grad. Damit lässt sie sich als Washlight für unterschiedliche Abstrahlcharakteristiken einsetzen.

Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich 36 weiße Hochleistungs-LEDs für Strobe-Effekte sowie 480 RGBW-LEDs zur Erzeugung farbiger Flächen und dynamischer Looks. Kontinuierliche Pan- und Tilt-Rotation erweitert die Möglichkeiten für bewegte Effekte. Johannes Münsch nutzte die unterschiedlichen Seiten unter anderem für aufgefächerte Beam-Looks, Einstrahler und Strobe-Sequenzen.

Der Twyn wiegt 16 Kilogramm und verfügt über den kalibrierten Colormix iQ.Gamut mit definierten Weißpunkten sowie die integrierte iQ.Mesh-Technologie. Die kompakte Bauform ist insbesondere für Touringproduktionen interessant, bei denen Transportvolumen, Gewicht und flexible Einsatzmöglichkeiten eine Rolle spielen.

Vor den Twyn positionierte das Team zwölf GLP Nexus Line. Die 50 Zentimeter langen RGBW-LED-Panels bildeten eine durchgehende grafische Ebene im Floorset. Jedes Panel verfügt über 48 einzeln ansteuerbare RGBW-Pixel, die sich für Pixel-Mapping und programmierte Lauf- und Farbeffekte nutzen lassen.

Die Nexus Line arbeitet kabellos und akkubetrieben und ist gemäß IP65 gegen Staub und Wasser geschützt. Die Steuerung kann über die GLP iQ.Control App oder die Vision Control App erfolgen. Für die mechanische Integration stehen magnetische Befestigungsmöglichkeiten und Aufhängepunkte zur Verfügung.

Bei der Hägele-Produktion nutzte das Team die magnetische Befestigung für eine tourtaugliche Montage der Panels. Dadurch ließ sich die Installation beim täglichen Auf- und Abbau mit geringem Aufwand realisieren. Für Anwendungen mit permanenter Stromversorgung besitzt die Nexus Line zudem einen integrierten Kabelkanal, in dem bis zu fünf USB-C-Stromkabel geführt werden können.

Für Münsch ergänzten sich beide GLP Systeme innerhalb des Bühnenbilds durch ihre unterschiedlichen Funktionen: Während die Twyn für bewegte Wash-, Beam- und Strobe-Looks eingesetzt wurden, sorgten die davor angeordneten Nexus Line für eine klar definierte grafische Kontur. Damit ließ sich das kompakte Floorset je nach Song sowohl flächig als auch linear gestalten.

Münsch setzte bei der Produktion zudem auf den technischen Support von GLP. Als Ansprechpartner begleitete Uli Steinle das Projekt.