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Avolites D7-Lichtpulte für die Godsmack-Welttournee

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Der dänische Lichtdesigner Niller Bjerrgaard setzt bei der aktuellen Welttournee der US-amerikanischen Rock- und Metalband Godsmack auf zwei Lichtsteuerkonsolen der Avolites D7-Serie. Für die Produktion, die durch Nordamerika und Europa führt und Festivalauftritte ebenso wie eigene Headliner-Shows umfasst, hat er eine D7-330 als Hauptpult und eine kompaktere D7-215 als Backup angeschafft.

Bjerrgaard gehört seit der Europatournee 2025 zum Produktionsteam von Godsmack. Mit Avolites ist er bereits seit den frühen 2000er-Jahren vertraut, als er mit den Pearl-Konsolen des Herstellers arbeitete. Während damals spontane Eingriffe und improvisierte Abläufe im Vordergrund standen, basiert seine heutige Arbeitsweise vor allem auf Cue Stacks, die er mit zusätzlichen Effekten kombiniert.

Niller Bjerrgaard

Die Entscheidung für die beiden D7-Konsolen fiel rund einen Monat vor Tourbeginn. Geliefert wurden sie Ende Februar über den dänischen Avolites-Vertriebspartner Light Partner aus Herning. Dort absolvierte Bjerrgaard eine zweitägige Schulung und nutzte anschließend weitere Trainingsangebote, darunter einen Workshop mit Kade Behn, dem nordamerikanischen Leiter für Training und technischen Support bei Avolites.

Das Lichtsetup der Godsmack-Tour umfasst vier Trucks mit Beleuchtungstechnik und rund 400 Fixtures. Dazu gehören Moving Lights, LED-Scheinwerfer und Stroboskope. Die Geräte werden je nach Anforderung in unterschiedlichen DMX-Modi betrieben. Bjerrgaard nutzt insbesondere die Palettenfunktionen der D7, um Parameter zu organisieren und Anpassungen bei wechselnden Setups zu vereinfachen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Anordnung der Fixtures innerhalb der Paletten. Durch Veränderungen der Reihenfolge lassen sich Pixel- und Chase-Effekte sowie Bewegungsabläufe über die XYZ-Achsen beeinflussen. Auf dieser Grundlage entstehen rigübergreifende Effekte für Farbe, Intensität und Gobos.

Auch den integrierten Pixel Mapper setzt Bjerrgaard für mehrschichtige Effekte ein. Die Funktion ermöglicht die pixelbasierte Ansteuerung geeigneter Scheinwerfer und LED-Systeme. Ergänzend verwendet er Key Frame Shapes, um Effektsequenzen aufzubauen und als Alternative zu klassischen Chases einzusetzen.

Besonders relevant für seinen Workflow ist das Tracking innerhalb der Cue Stacks. Bereits programmierte Parameter können in nachfolgenden Cues erhalten bleiben, ohne erneut gesetzt werden zu müssen. Nach eigenen Angaben benötigt Bjerrgaard damit für bestimmte Programmieraufgaben etwa zweieinhalb statt zuvor vier Stunden.

Die D7-215 bietet nach Herstellerangaben denselben grundlegenden Funktionsumfang wie die größere D7-330, verfügt jedoch über einen Bildschirm weniger. Mit einem Gewicht von rund 27 Kilogramm lässt sie sich in einem Transportkoffer mitführen und eignet sich damit auch für einzelne Gastspiele außerhalb der regulären Tourproduktion.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören eine rückseitige Arbeitsleuchte, eine integrierte Tastaturschublade und zwei Netzwerkschnittstellen. Letztere ermöglichen beispielsweise die Trennung unterschiedlicher Netzwerkbereiche bei Festivalproduktionen.

Während der zehntägigen Probenphase in Nashville und Tampa wurde Bjerrgaard von Avolites-Programmierexperte Andre Huff von Limelight unterstützt. Beide arbeiteten über das Netzwerk parallel an den D7-Konsolen und konnten Funktionen unmittelbar demonstrieren und Einstellungen vergleichen.