Für das Lichtdesign der Open-Air-Tour 2026 von Roland Kaiser zeichnet erneut Andreas Kisters verantwortlich, der den Sänger seit vielen Jahren auf Tourneen begleitet. Erstmals setzt Kisters dabei eine ETC Tour Hog als zentrales Lichtsteuerungssystem ein.
Im Mittelpunkt des Lichtdesigns steht für Andreas Kisters immer die Unterstützung der musikalischen Dramaturgie. Insbesondere die Balladen von Roland Kaiser bieten nach Einschätzung von Kisters vielfältige Möglichkeiten für eine zurückhaltende und atmosphärische Inszenierung. Trotz einer umfangreichen Vorprogrammierung bleibt die Show aber flexibel. Während der Konzerte reagiert der Lichtdesigner auf den Verlauf der Performance und setzt zusätzliche Akzente. „Manchmal reichen wenige Lichtquellen aus, um eine starke Stimmung zu erzeugen“, sagt Kisters.

Mit Hog-Lichtsteuerungen arbeitet Andreas Kisters bereits seit den 1980er Jahren. Nach eigenen Angaben gehörte er in Deutschland zu den ersten Anwendern der damaligen Hog 2 und setzte die Systeme auch in den folgenden Generationen ein. Der Wechsel auf die aktuelle ETC Tour Hog sei deshalb ohne größeren Einarbeitungsaufwand möglich gewesen.
Als Gründe für den Einsatz nennt Kisters vor allem die vertraute Bedienstruktur sowie die Möglichkeit, Änderungen während der Show schnell umzusetzen. Für ihn seien eine übersichtliche Benutzerführung und kurze Reaktionszeiten wichtige Voraussetzungen im Live-Betrieb. Darüber hinaus verweist er auf die Betriebssicherheit des Systems auch bei Produktionen mit zahlreichen Scheinwerfern, vielen DMX-Universen und umfangreichen Programmierungen.























