Start Production Coda Audio-System beim Europa Open Air in Frankfurt

Coda Audio-System beim Europa Open Air in Frankfurt

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Beim Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank am 20. August 2026 an der Frankfurter Weseler Werft kam ein Beschallungssystem von Coda Audio zum Einsatz. Rund 10.000 Besucher verfolgten die Auftritte des Orchesters unter Chefdirigent Alain Altinoglu und der hr-Bigband unter Leitung von Jörg Achim Keller. MKM Event Show Technik übernahm die Bereitstellung und Umsetzung der Licht- und Beschallungstechnik.

Das Programm umfasste Werke von Peter Tschaikowsky, Edvard Grieg und George Gershwin mit dem Akkordeonisten Richard Galliano als Solisten. Die hr-Bigband eröffnete den Abend mit Sänger Kurt Elling. Für die Beschallung galt es, die unterschiedlichen Besetzungen und die Dynamik des Orchesters über einen rund 250 Meter langen Publikumsbereich möglichst gleichmäßig zu übertragen. Zugleich sollten Schallemissionen außerhalb des Areals begrenzt werden.

Daniel Vollrath (Foto: Torben Gerok)
Daniel Vollrath (Foto: Torben Gerok)

Das Systemdesign verantwortete Daniel Vollrath im Auftrag von MKM Event Show Technik. Die Positionen der Beschallungssysteme waren durch die Ausschreibung des Hessischen Rundfunks und die örtlichen Gegebenheiten vorgegeben. Ein erster Entwurf entstand anhand von Bauplänen und Google Maps mit dem Coda Audio System Optimiser. Bei einem Vor-Ort-Termin wurde die Planung überprüft und angepasst.

Als Hauptsystem dienten 36 AiRAY-Module, davon 28 mit 90 Grad und acht mit 120 Grad Abstrahlwinkel. Die erste Delay-Ebene bestand aus drei Arrays mit insgesamt 36 CiRAY-Modulen. In der zweiten Delay-Ebene kamen 24 ViRAY-Module zum Einsatz. Ergänzt wurde die Anlage durch zwölf APS-Punktschallquellen und zwölf SCP-Subwoofer. Für das Bühnenmonitoring nutzte das Team Systeme der Serien HOPS und CUE.

Coda Audio-System beim Europa Open Air in Frankfurt (Foto: Torben Gerok)
Coda Audio-System beim Europa Open Air in Frankfurt (Foto: Torben Gerok)

Neben der Reichweite stand die Abstimmung von Hauptsystem und Delay-Lines im Mittelpunkt. Die abschließende klangliche Einrichtung erfolgte gemeinsam mit Alexander Kolb, der den FOH-Mix des hr-Sinfonieorchesters betreute. Während des Konzerts wurden die Delayzeiten an die veränderten Temperaturen angepasst.

Kolb beschreibt die akustischen Anforderungen unter freiem Himmel: „Unter freiem Himmel fehlen diese Reflexionen und damit auch der gewohnte Raumeindruck. Gleichzeitig können in einer Stadt Häuserwände für hörbare Echos sorgen.“ Beim Mix lag der Schwerpunkt darauf, eine angemessene Lautheit zu erreichen und dabei Balance und Dynamik des Orchesters zu erhalten. Unterstützt wurde Kolb von Tonmeister Christoph Claßen, der während des Konzerts die Partitur verfolgte.

Das eingesetzte  Coda Audio-Material im Überblick:
PA und Delay:
28 AiRAY 90° – High Output 3-Wege Doppel 12-Zoll-Line-Array
8 AiRAY 120° – High Output 3-Wege Doppel 12-Zoll-Line-Array
30 CiRAY 90°– High Output 3-Wege Doppel 10-Zoll Line-Array System
6 CiRAY 120° – High Output 3-Wege Doppel 10-Zoll Line-Array System
16 ViRAY 80° – Kompaktes 3-Wege Doppel 8-Zoll Line-Array System
8 ViRAY 120° – Kompaktes 3-Wege Doppel 8-Zoll Line-Array System
12 APS 120° – 3-Wege Arrayable Point Source
12 SCP – 2x 18 Zoll-Sensor Controlled Subwoofer
4 T-Rack – 12-Kanal Systemverstärker-Rack
12 M-Rack – 4-Kanal-Systemverstärker-Rack

Monitoring:
2 CUE ONE – Hochleistungs 3-Wege-Bühnenmonitor
8 CUE FOUR – Hochleistungs 3-Wege-Bühnenmonitor
8 HOPS8 – 2-Wege Punktschallquelle
10 HOPS5 – 2-Wege Punktschallquellen
2 T-Rack – 12-Kanal Systemverstärker-Rack
1 M-Rack – 4-Kanal-Systemverstärker-Rack