Mit „Forest Seasons“ ist in der Berliner Transformator-Kunsthalle eine neue immersive Licht- und Medieninstallation von Christopher Bauder zu sehen. Die Arbeit erweitert das Konzept von „Dark Matter“ und setzt zugleich die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Künstler und Robe fort.
Die Installation widmet sich dem Wandel der Jahreszeiten und verbindet Naturmotive mit industrieller Architektur sowie kinetischer Lichtkunst. In einem etwa 45-minütigen Zyklus entstehen immer wieder neue Szenen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter interpretieren. Licht, Farben, Bewegung und Klang greifen dabei ineinander und erzeugen wechselnde Atmosphären zwischen Wachstum, Ruhe und Vergänglichkeit.

Christopher Bauder beschreibt den Wald als kulturell aufgeladenen Ort, dessen Wahrnehmung sich über die Jahrhunderte verändert habe. Während Wälder früher oft mit Gefahr und Ungewissheit verbunden gewesen seien, hätten sie sich insbesondere seit der Romantik zunehmend zum Sehnsuchts- und Rückzugsort entwickelt. Diese Idee bildet die konzeptionelle Grundlage von „Forest Seasons“.
Technisch basiert die Installation auf einer Kombination aus Laserlicht, Projektionen, kinetischen Elementen und dem Sounddesign. Im Raum entstehen Bäume aus Lichtzeichnungen, bewegte Videoprojektoren erzeugen wechselnde Bildwelten und kinetische Effekte simulieren unter anderem fallende Blätter oder künstliche Sonnenbewegungen. Neben Systemen von Kinetic Lights kommen dabei auch zahlreiche Produkte von Robe zum Einsatz. Verwendet werden unter anderem 16 Pro Motion, 18 iPointe sowie 26 Tetra X.
Musikalisch begleitet wird „Forest Seasons“ durch einen Soundtrack des niederländischen Musikers Chris Kuijten. Die Komposition bewegt sich zwischen abstrakten Klangflächen und melodischen Strukturen und ergänzt die visuellen Abläufe der Installation.
Die neue Arbeit ist Teil des „Dark Matter“-Kosmos in Berlin-Rummelsburg. Dort verschmelzen seit mehreren Jahren Lichtinstallationen, Bewegung und Klang zu begehbaren Szenarien. Die bestehende Ausstellungsfläche wurde zuletzt um den neuen Bereich „Transformator“ erweitert, der zusätzliche 1.000 Quadratmeter umfasst und künftig sowohl für Installationen als auch Veranstaltungen genutzt werden soll.
„Forest Seasons“ läuft nach Angaben der Veranstalter noch bis Oktober 2026 und ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet.























