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Signalmanagement von Lightware für Teddy-Swims-Tour

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Für die ausverkaufte UK- und Europa-Tour „I’ve Tried Everything But Therapy“ von Teddy Swims stellte PRG die Bereiche Video, Automation und Lichttechnik für insgesamt 19 Termine bereit. Bestandteil des technischen Konzepts war eine Signalmanagement-Lösung von Lightware, die für die Verteilung und Überwachung der Videosignale innerhalb der Produktion eingesetzt wurde.

Verantwortlich für die Planung der Videosysteme war James Hancocks, Technical Systems Specialist bei PRG. Bereits in der frühen Konzeptphase seien Lightware-Produkte fester Bestandteil des Systemdesigns gewesen. Hancocks betreut regelmäßig Konzerttourneen und überprüft dabei technische Konzepte hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit im Touralltag.

Das Videodesign der Produktion bestand aus einer rückwärtigen LED-Wand auf Basis von ROE-CB5-Panels, zwei seitlich positionierten IMAG-LED-Screens sowie einem ovalen LED-Element über der Bühne. Auf den Displays wurden sowohl vorproduzierte Inhalte als auch Livekamerabilder gezeigt.

Zum Video-Setup gehörten Disguise-VX4-Medienserver, Brompton-Tessera-SX40-LED-Prozessoren sowie ein Lightware MX2-8×8-HDMI20 Matrixswitcher. Dieser übernahm die Verteilung der Videosignale zwischen dem FOH-Bereich und der Bühne.

Laut Hancocks fiel die Wahl auf Lightware aufgrund der Zuverlässigkeit der Systeme. Gerade im Touring-Bereich sei es entscheidend, dass die eingesetzte Technik unter wechselnden Bedingungen stabil funktioniere. Hinzu komme die langjährige Erfahrung mit den Produkten des Herstellers.

Die Signalführung der Produktion umfasste verschiedene Quellen, darunter Kamerasysteme und Medienserver. Im Zentrum der Signalverteilung stand der MX2-8×8-HDMI20 Matrixswitcher, der mehrere HDMI-Signale aufnahm und an die LED-Prozessoren sowie weitere Endpunkte weiterleitete.

Besonders wichtig sei dabei die integrierte Überwachungs- und Diagnosefunktion des Systems. Sie ermögliche einen schnellen Überblick über anliegende Ein- und Ausgangssignale und unterstütze die Fehlersuche im laufenden Betrieb. Für Produktionen im Live-Umfeld sei diese Transparenz ein wesentlicher Faktor.

Die Versorgung der beiden IMAG-Screens erfolgte über Signale, die zunächst in die tourseitigen Server und anschließend in den Lightware-Matrixswitcher eingespeist wurden. Für die Übertragung der Signale zwischen FOH und Bühne kamen zudem Lightware HDMI20-OPTC-TX220-Pro- und HDMI20-OPTC-RX220-Pro-Systeme zum Einsatz. Diese übertrugen die HDMI-Signale über Glasfaserleitungen zu den Empfängereinheiten auf der Bühnenseite.

Nach Angaben von PRG bietet die Glasfasertechnik Vorteile hinsichtlich elektromagnetischer Störungen und potenzieller Erdungsprobleme. Um eine hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten, wurden jeweils zwei identische Signalwege als Haupt- und Backup-System eingerichtet.

Insgesamt kamen vier HDMI20-OPTC-TX220-Pro- beziehungsweise RX220-Pro-Extender zum Einsatz. Die Geräte übertragen HDMI-2.0-Signale über Entfernungen von bis zu 700 Metern und bildeten die Grundlage der Signalverbindungen zwischen Regieplatz und Bühne.

Ein weiteres Merkmal der Systeme ist die Möglichkeit des sogenannten Network Trunking. Dadurch können entfernte Geräte über die lokale Einheit verwaltet werden, ohne dass eine direkte Verbindung zu beiden Endpunkten erforderlich ist. Dies vereinfacht laut James Hancocks die Konfiguration und Überwachung komplexer Installationen.