Start Production Soundsystem von Coda Audio für Halle 32 in Gummersbach

Soundsystem von Coda Audio für Halle 32 in Gummersbach

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Die Halle 32 in Gummersbach hat ihre technische Infrastruktur im Bereich Audio erneuert und in ein neues Beschallungssystem von Coda Audio investiert. Die multifunktionale Veranstaltungsstätte befindet sich in einer ehemaligen Produktionshalle des traditionsreichen Industrieunternehmens L. & C. Steinmüller und bietet je nach Bestuhlungs- und Nutzungskonzept Platz für 1.000 bis 1.500 Besucher. Das Programm reicht von Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Konzerten unterschiedlicher Stilrichtungen.

Im Vorfeld der Investition wurde eine herstellerneutrale Ausschreibung durchgeführt. Mit der Analyse, Simulation und Bewertung verschiedener Lautsprecherkonzepte war der Audiofachmann Sascha Klein von Klein-Klang beauftragt. Untersucht wurden unterschiedliche Systemkategorien, darunter Punktquellen- und Line-Array-Lösungen. Ergänzend zu den Simulationen fanden umfangreiche Hörtests statt. Neben den akustischen Ergebnissen flossen auch Kriterien wie Flexibilität, Handling und Budget in die Bewertung ein.

Eine besondere Herausforderung stellte die Geometrie des Saals dar. Aufgrund der vergleichsweise geringen Deckenhöhe musste ein System gefunden werden, das ausreichend Leistungsreserven bietet und gleichzeitig die Schallenergie kontrolliert über die gesamte Hallenlänge verteilt. Nach den Vergleichstests fiel die Entscheidung auf eine Lösung von Coda Audio. Ausschlaggebend waren laut Projektbeteiligten unter anderem die kompakte Bauweise, die kontrollierte Abstrahlung über größere Distanzen sowie eine transparente und natürliche Klangwiedergabe.

Kern der neuen Anlage in der Halle 32 ist ein ViRAY Line-Array-System von Coda Audio. Pro Seite werden neun ViRAY-Elemente geflogen, bestehend aus sechs Modulen mit 80 Grad und drei Modulen mit 120 Grad Abstrahlwinkel. Für die Tieftonwiedergabe kommen sechs SCP Doppel-18-Zoll-Subwoofer in kardioider Anordnung zum Einsatz. Ergänzt wird das System durch vier HOPS7-Pro Lautsprecher für die Nahfeldbeschallung sowie zwei HOPS12i-Pro Lautsprecher als Delay-Systeme. Die Signalverarbeitung und Verstärkung übernimmt die Linus DSP-Verstärkerplattform des Herstellers.

An der Installation war unter anderem Markus Gorges beteiligt. Er beschreibt die baulichen Gegebenheiten der langgestreckten Halle mit ihrer massiven Steinbauweise als „anspruchsvoll“. Gleichzeitig verweist er auf die kompakte Bauform der eingesetzten Systeme, die trotz hoher Leistungsfähigkeit optisch vergleichsweise unauffällig bleiben. Positive Rückmeldungen seien bereits kurz nach der Inbetriebnahme eingegangen. Hervorgehoben wurden dabei sowohl die Klangqualität als auch die Flexibilität des Rigging-Systems, das eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Veranstaltungsformate ermöglicht.