Grass Valley erweitert seine Partnerschaft mit Studio Berlin und liefert eine neue Generation von Kamerasystemen, die die cineastischen Live-Produktionskapazitäten des deutschen Medienunternehmens weiter ausbauen und gleichzeitig auf der bestehenden Infrastruktur aufsetzen. Die aktuelle Investition umfasst zwölf LDX 135 UHD/HDR-Kamerasysteme sowie zwölf LDX 180 Super-35-mm-CineStyle-Kameras, darunter zwei kompakte LDX C180 Einheiten. Die Systeme wurden bis Ende März an Studio Berlin ausgeliefert und ergänzen die bestehende Produktionsinfrastruktur. Die Systeme wurden in Zusammenarbeit mit dem Grass-Valley-Channel-Partner Logic Media Solutions geliefert, der als Vertriebs- und ASP-Partner in diesem Projekt fungierte.
Studio Berlin mit Sitz in Berlin-Adlershof zählt zu den führenden deutschen Dienstleistern für TV- und Medienproduktion und bietet Studio-, Ü-Wagen- sowie Postproduktionsservices für Broadcaster, Streaming-Plattformen und Produktionsfirmen an. Als langjähriger Kunde von Grass Valley arbeitet das Unternehmen seit Jahrzehnten mit deren Kameratechnologie. Mit dieser jüngsten Investition wurde die Partnerschaft nun weiter ausgebaut – die bestehenden Möglichkeiten cineastischer Bildgestaltung werden erweitert, während die Kontinuität der etablierten LDX-Workflows erhalten bleibt.
Die neuen Systeme sollen es technischen Produktionsteams möglich machen, innerhalb derselben Umgebung zwischen Broadcast- und cineastischen Formaten zu wechseln. Kameras können innerhalb einer Produktion gemischt eingesetzt werden, wobei gemeinsame XCUs, Sucher, Shading-Kontrollen und Zubehör für ein einheitliches Bedienkonzept sorgen sollen: „Wir wollten unsere Produktionsmöglichkeiten mit einer neuen Kamerageneration erweitern, die sowohl cineastische Live-Workflows unterstützt und gleichzeitig mit unserem bestehenden Kamerasetup kompatibel bleibt“, erklärt Matthias Alexandru, CTO von Studio Berlin. „Die Kombination aus LDX-135- und LDX-180-Systemen bietet uns maximale Flexibilität, bei einer cineastischen Live-Produktion, ohne die täglichen Arbeitsabläufe unserer Teams zu verändern. Die flexible Konnektivität der Grass-Valley-Kameras – der Betrieb in klassischen XCU-Umgebungen, in unserem verteilten Studio-Campus-Kameranetzwerk (DirectIP) oder nativ in SMPTE 2110 sowie der Wechsel zwischen diesen Betriebsarten innerhalb von Sekunden ohne zusätzliche Hardware – macht diese Kameras zu einem zentralen Bestandteil unserer Produktionsumgebung.“
Das Setup umfasst außerdem HPE-300 Hybrid-Netzteile, die Layer-2-/Layer-3-Konnektivität mit SMPTE 2110 unterstützen sowie optional JPEG-XS-Support direkt aus den Kameraköpfen ermöglichen. „Technische Dienstleister erwarten von ihren Kamerasystemen heute mehr Flexibilität, ohne zusätzliche Komplexität in bestehenden Workflows“, sagt Adam Marshall, CPO von Grass Valley. „Die LDX-Plattform erlaubt es Kunden, ihr Portfolio um cineastische Produktionen zu erweitern und dabei ein einheitliches Bedienkonzept beizubehalten – ein entscheidender Faktor angesichts der sich stetig wandelnden Produktionsanforderungen.“























