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G+B entwickelte Potenzialausgleich für Traversenerdung

Gahrens + Battermann investiert schon seit vielen Jahren in das Thema Sicherheit und Innovationen. Mit einem neu entwickelten System für den Potenzialausgleich bei der Traversenerdung wird nun ein neuer Maßstab angestrebt, der eindeutige Vorteile gegenüber bisherigen Potenzialausgleichssystemen besitzen soll. Gerade bei mobilen Anwendungen sind die aus dem Elektroinstallationsbereich gängigen Systeme zum Potenzialausgleich bei Traversensystemen weniger praktikabel, da eine umständliche Schraubmontage nötig ist und es keine für diesen Zweck konfektionierten Kabel gibt. Aus diesem Grund entwickelten Mitarbeiter von Gahrens + Battermann ein neues steckfertiges Potenzialausgleichssystem mit verriegelbaren Push-Pull-Steckverbindern, das speziell bei temporären Installationen, wie beispielsweise Konzerten und Messen eingesetzt werden kann. Die aus der Medizintechnik stammende Steckverbindung eignet sich besonders gut für den medientechnischen Einsatz, da das Arretierungssystem nach Art der „Push-Pull-Kupplung" funktioniert.
Das Besondere daran ist, dass beim Steckvorgang eine automatische Verriegelung des Schnellverschlusses erfolgt. Zum Entriegeln der Steckverbindung muss diese dann erst tiefer hineingedrückt (push) und dann zum Lösen herausgezogen (pull) werden.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Potenzialausgleichssystem nach dem Stecker-Buchse-Prinzip aufgebaut ist und somit beliebig verlängert werden kann. Zwei witterungsfeste Kabelvarianten mit Leiterquerschnitten von 16 qmm Cu für Kabellängen bis 50 m und 25 qmm Cu bis 100 m (Richtwert nach VPLT.SR1.0) stehen sowohl für den Innen- und Außeneinsatz in den gängigen Längen zu Verfügung.
Für die sternförmige Verkabelung von einem zentralen Erdungspunkt gibt es eine „Plugbox" mit sechs Buchsen zum direkten Anschluss ans Einspeisenetz sowie eine weitere „Plugbox" mit einundzwanzig Buchsen zur direkten Einbindung an einen Powerlockanschluss. Insgesamt erfüllt das innovative Potenzialausgleichssystem damit alle Voraussetzungen für den reibungslosen und sicheren Einsatz im Event- und Veranstaltungsbereich.
Für die technische Umsetzung und den Bau des Prototypen sowie der „Plugboxen" wurde die Firma Connex beauftragt, die auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich elektrotechnischer Stecksysteme bei der Wahl der aus der Medizintechnik stammenden Steckverbindung maßgeblich beteiligt war.
Info: www.gb-mediensysteme.de