Start Production Ars Electronica Solutions baut Deep Space-Netzwerk aus

Ars Electronica Solutions baut Deep Space-Netzwerk aus

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Im Museum of Science in Boston wurde Anfang Oktober der neue William and Charlotte Bloomberg Public Science Common eröffnet. Ein zentraler Bestandteil des rund 930 Quadratmeter großen Bereichs sind zwei von Ars Electronica Solutions realisierte Deep Spaces. Miteinander verbunden und zugleich unabhängig nutzbar, sollen sie eine neue immersive Umgebung für Wissenschaft, Dialog und gemeinsame Erlebnisse schaffen.

Der William and Charlotte Bloomberg Public Science Common soll Menschen dazu inspirieren, sich ein Leben lang mit Wissenschaft auseinanderzusetzen. Immersive Erlebnisse wollen zum Austausch und Entdecken anregen, mit aktuellen Themen aus Wissenschaft und Technologie. Eine zentrale Rolle spielen dabei die zwei Deep Spaces von Ars Electronica Solutions. Sie können unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Inhalten bespielt oder miteinander verbunden werden – parallele Programme sind damit ebenso möglich wie größere gemeinsame Formate. Hinzu kommt eine „Always-on“-Strategie: Kontinuierlich zugängliche immersive Erlebnisse werden mit kuratierten Live-Programmen kombiniert.

Visio im Tiima Museum and Science Centre Oulu (Foto: Ars Electonica/Kati Romics)
Visio im Tiima Museum and Science Centre Oulu (Foto: Ars Electonica/Kati Romics)

Ebenfalls im Oktober wurde Visio im Museum and Science Centre Tiima im finnischen Oulu eröffnet und erweitert das neue Museum um eine immersive Plattform für interaktive Inhalte und unterschiedliche Vermittlungs- und Veranstaltungsformate. Der immersive Experience Space ist als eigenständige Umsetzung in die internationale Deep Space Plattform eingebunden und verbindet großflächige Wand- und Bodenprojektionen, 3D-Darstellungen und Tracking. Das Projekt ist Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Oulu und Ars Electronica. Im Rahmen einer gemeinsamen Kooperation sollen der Raum und seine Inhalte auch künftig gemeinsam weiterentwickelt werden.

Der erste vom Ars Electronica Futurelab entwickelte Deep Space war am 1. Januar 2009 im Ars Electronica Center in Linz in Betrieb genommen worden. Ars Electronica Solutions treibt seit 2020 die Weiterentwicklung der Plattform voran und adaptiert sie für Standorte weltweit. Jede Umsetzung wird auf die räumlichen, technischen und inhaltlichen Anforderungen vor Ort zugeschnitten. Realisierungen entstanden unter anderem in Österreich, Mexiko, China, der Schweiz, Kroatien, Ungarn, Singapur und im Kosovo. Mit den beiden neuen Deep Spaces in Boston und Visio in Oulu wächst die internationale Deep Space Plattform 2026 weiter.