Start Production Roxx NEO für die Illuminierung der Kölner Hohenzollernbrücke

Roxx NEO für die Illuminierung der Kölner Hohenzollernbrücke

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Mit mehr als 100 Roxx NEO hat btl next die Kölner Hohenzollernbrücke am 19. April 2026 in den olympischen Farben illuminiert. Die Lichtinstallation begleitete den Abschluss der Ratsbürgerentscheide zur Bewerbung der Region KölnRheinRuhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.

Neben der Beleuchtung der Hohenzollernbrücke übernahm btl next im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen auch die technische Betreuung der zentralen Veranstaltung zu den Abstimmungsergebnissen im KölnTriangle. In 16 der 17 beteiligten Kommunen fiel das Votum zugunsten der Bewerbung aus. Die Lichtinstallation griff dieses Ergebnis auf und machte die Zustimmung im Kölner Stadtbild sichtbar.

Die Umsetzung stellte das Projektteam vor besondere technische Herausforderungen. Die offene Stahlkonstruktion der Hohenzollernbrücke bietet nur wenige zusammenhängende Reflexionsflächen. Um die Brücke dennoch gleichmäßig und großflächig auszuleuchten, waren leistungsstarke Outdoor-Washlights mit einer an die Gegebenheiten angepassten Lichtverteilung erforderlich.

Nach Angaben von btl next fiel die Wahl auf den Roxx NEO aufgrund seiner Wetterfestigkeit, der hohen Lichtleistung sowie der Möglichkeit einer drahtlosen DMX-Ansteuerung. Der Scheinwerfer ist mit 24 RGBL-LEDs zu je 40 Watt ausgestattet und verfügt über eine native 8°-TIR-Optik. Über magnetisch befestigte Filter lassen sich unterschiedliche Abstrahlwinkel realisieren. Für die Beleuchtung der Brücke kamen überwiegend 40°-Filter zum Einsatz, um die vorhandenen Stahlflächen möglichst breit auszuleuchten.

Auch die IP65-Zertifizierung spielte bei der Planung eine wichtige Rolle. Obwohl die Installation bei trockenen Wetterbedingungen stattfand, musste die Technik für einen möglichen Wetterumschwung ausgelegt sein.

Der komplette Ablauf – von Aufbau und Adressierung über Programmierung und Betrieb bis zum Abbau – wurde innerhalb eines Tages realisiert. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die Stromversorgung für mehr als 100 Scheinwerfer entlang der Brücke bereitzustellen. Gleichzeitig mussten sämtliche Arbeiten ohne Sperrung der stark frequentierten Hohenzollernbrücke erfolgen.

Die Steuerung der Installation erfolgte über eine grandMA3-Konsole. Die DMX-Daten wurden drahtlos per LumenRadio übertragen, während die Adressierung der Scheinwerfer mithilfe der Roxx.APP vorgenommen wurde.

Nach Angaben von btl next entsprach das Ergebnis den Erwartungen. Trotz der geringen Reflexionsflächen der offenen Stahlkonstruktion konnte die Brücke mit hoher Intensität in den olympischen Farben dargestellt werden. Die Kombination aus Lichtleistung, flexibler Optik und drahtloser Steuerung habe sich unter den anspruchsvollen Bedingungen bewährt.