Howard Carpendale verabschiedet sich 2026 mit einer Reihe von Sommer-Open-Airs von seinem Publikum. Die Tournee mit dem Titel „Let’s Do It Again, Again“ führt den Künstler ein letztes Mal auf die Bühne. Für das Lichtdesign der Produktion zeichnet Lutz John verantwortlich, der seit vielen Jahren zu den etablierten Lichtdesignern im deutschsprachigen Raum zählt. Bei der Steuerung des Lichts setzt er auf eine Konsole aus der Hog-Familie von ETC.
Lutz John arbeitet bereits seit langer Zeit mit Hog-Systemen und beschreibt den Umstieg auf die aktuelle Generation der Lichtsteuerung als „unkompliziert“. Für den Lichtdesigner steht weniger die Technik selbst als vielmehr deren praktische Nutzbarkeit im Vordergrund. Lichtsteuerungen betrachtet er als Werkzeuge, die kreative Prozesse unterstützen sollen. Entsprechend wichtig seien ein intuitiver Workflow und eine Bedienoberfläche, die ohne lange Einarbeitung verständlich ist. Diese Anforderungen erfülle die Hog-Plattform nach seiner Einschätzung seit vielen Jahren.

Das Bühnenbild der Abschiedstour folgt einem klaren gestalterischen Konzept. Ziel war es, die enge Verbindung zwischen Howard Carpendale und seiner Band sichtbar zu machen. Ein beleuchteter Kreis bildet dabei ein zentrales Gestaltungselement und symbolisiert die Gemeinschaft der Musiker auf der Bühne. Ergänzt wird das Design durch eine großformatige Leinwand, die als visuelles Gegengewicht fungiert und dem Bühnenbild zusätzliche Tiefe verleiht.
Nach Angaben von John trägt diese Anordnung dazu bei, die tatsächlichen Dimensionen der Bühne optisch zu erweitern. Obwohl die Spielfläche vergleichsweise kompakt ausfällt, entsteht für das Publikum der Eindruck einer deutlich größeren Inszenierung. Licht, Video und Bühnendesign greifen dabei ineinander und sollen als zusammenhängendes Gesamtbild wahrgenommen werden.
Ein zentrales Leitmotiv der Gestaltung war die Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Gewerken. Weder Licht noch Video oder Bühnenbild sollten dominieren. Aus diesem Grund verzichtete das Produktionsteam bewusst auf spektakuläre Effekte. Stattdessen setzt die Show auf eine reduzierte und geschlossene visuelle Sprache, die den Fokus auf die Musik und die Künstler auf der Bühne legt.
Für die Produktion setzt Lutz John auf eine Stage Hog. Im Unterschied zur Tour Hog verfügt die Stage Hog über keinen fest integrierten Bildschirm und ermöglicht dadurch die Nutzung externer Monitore sowie weiterer Peripheriegeräte. Das modulare Konzept unterstützt zudem die Einbindung von Tablets, Laptops oder Kameras und bietet Flexibilität bei der Konfiguration des Arbeitsplatzes.























