Start Production Wiener Stadthalle wird zur ESC-Hauptlocation umgebaut

Wiener Stadthalle wird zur ESC-Hauptlocation umgebaut

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Am 30. März hat der offizielle Einzug des ORF in die Wiener Stadthalle begonnen. Um 8 Uhr erfolgte die symbolische Übergabe, begleitet vom traditionellen Durchschneiden des „ESC-Bandes“ durch Executive Producer Michael Krön vom ORF und Stadthallen-Geschäftsführer Thomas Waldner. Mit diesem Akt übernimmt der ORF die Wiener Stadthalle als Main Venue für den 70. Eurovision Song Contest.

Bereits um 7:30 Uhr wurde das allgemeine Akkreditierungscenter eröffnet, kurz darauf trafen die ersten Vertreter von Medien, Produktion und Song-Contest-Core-Team ein. Unmittelbar nach der Übergabe begann der technische Load-in: Der erste Lkw mit Equipment traf bereits in der Halle ein – der Auftakt zu einer logistischen Großoperation. In den kommenden Tagen und Wochen liefern Hunderte Transportfahrzeuge insgesamt etwa 3.500 Tonnen Material an. Zum Einsatz kommen unter anderem 27 Kameras sowie 8.500 LED-Scheinwerfer. Insgesamt 35 Firmen sind am Aufbau beteiligt, einige davon arbeiten im Schichtbetrieb rund um die Uhr.

Michael Krön und Thomas Waldner (von links, Foto: ORF)
Michael Krön und Thomas Waldner (von links, Foto: ORF)

„Wir haben uns monatelang auf diesen heutigen Tag gefreut. Er ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum größten Musikevent der Welt. Von hier aus wollen wir Millionen Menschen begeistern. Entscheidend ist nun die Zusammenarbeit vieler Menschen und Firmen in einem konstruktiven und kreativen Arbeitsumfeld an einem Ort“, erklärte Executive Producer Michael Krön vor den anwesenden Journalisten. Stadthallen-Geschäftsführer Thomas Waldner freute sich, bei der offiziellen Übergabe den ORF nun auch offiziell in der Wiener Stadthalle willkommen zu heißen. „Es erfüllt uns mit Stolz, unsere Arena für den Eurovision Song Contest 2026 und für ein Fest der Vielfalt, der Emotionen und der verbindenden Kraft der Musik zu öffnen. Gemeinsam schaffen wir hier die Bühne für ein Event, das weit über Wien hinausstrahlen wird“, so Waldner.

Als erstes wird die große Halle D für den Umbau und den Bühnenaufbau in Angriff genommen. Es folgen sukzessive alle weiteren Hallen. Teilweise bleibt zunächst auch noch ein Spielbetrieb aufrecht – so finden etwa in Halle F noch Darbietungen von „Jesus Christ Superstar in Concert“ sowie „Dirty Dancing in Concert“ statt.

Der Fahrplan für die kommenden Wochen ist ambitioniert: Bereits in den nächsten Tagen läuft der technische Load-in aller beteiligten Gewerke weiter auf Hochtouren. In der zweiten Aprilhälfte ist dann ein großes „Stage-Opening“ geplant und es beginnen die ersten Stellproben. Ende April folgt ein umfassender Sicherheits-Lockdown des gesamten Stadthallen-Areals. Ab dann müssen alle Menschen, die in die Stadthalle kommen, durch Flughafen-Sicherheitschecks. Anfang Mai treffen schließlich die Delegationen mit ihren  Künstlern in Wien ein, um sich intensiv auf die insgesamt neun Publikumsshows sowie die drei großen TV-Events vorzubereiten – die beiden Semifinals am 12. und 14. Mai sowie das große Finale des 70. Eurovision Song Contest am 16. Mai.