Start Production Freilichtbühne Coesfeld startet mit Chauvet aus dem Lockdown

Freilichtbühne Coesfeld startet mit Chauvet aus dem Lockdown

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Mit der Liveshow einer Coverband ist im Mai vor 160 Zuschauern die Freilichtbühne Coesfeld nach dem Lockdown in den Betrieb gestartet. Als Teil eines regionalen Tests trotz Ausgangsbeschränkung und frühem Ende, sollte hier demonstriert werden, wie Outdoor-Events sicher durchgeführt werden können.

Das frühe Ende stellte das Team bei der Beleuchtung des Konzerts dabei allerdings vor eine besondere Herausforderungen. Sonnenuntergang war gegen 21 Uhr 19, knapp 20 Minuten nach Abschluss der Show. Eine Konzert bei Tageslicht sollte es also werden. „Abgesehen davon, dass wir die Covis-bezogenen Gegebenheiten berücksichtigen mussten“, berichtet André Entrup, technischer Leiter der Freilichtbühne Coesfeld, „bestand unsere größte Herausforderung darin, die Open Air-Bühne unter dem Fachwerkdach trotz der Sonne in spannendes Licht zu tauchen. Und dann kam auch noch das Wetter hinzu. Während der Show überraschte uns ein kurzer, aber intensiven Regenschauer.“

Um bei diesen Gegebenheiten die Show nicht wortwörtlich ins Wasser fallen zu lassen, war eine Reihe von Chauvet Professional Maverick, Strike , COLORado und Ovation Scheinwerfern im Einsatz. „Die helle Leistung unseres Rigs war entscheidend, um trotz des Sonnenlichts eine abwechslungsreiche Lichtshow zu schaffen“, so Entrup. „Wir haben das Licht unserer Scheinwerfer gegen die volle Leistung unseres Amhaze-Hazers ausgespielt, um die Show noch besser hervorzuheben.“

Das Team um Entrup verließ sich auch auf die Vielseitigkeit seines Rigs, um während der vierstündigen Show abwechslungsreiche Looks zu kreieren. Wie mit den 20 Ovation F-915FC-Fresnels: „Die Fresnels hängen das ganze Jahr über unter dem überdachten Auditorium“, verriet er. „Sie bieten uns die Möglichkeit, die Bühne klassisch zu beleuchten, aber auch auf Tastendruck komplett in Farbe zu tauchen.“Für Effekte auf der Bühne sorgte er mit vier Maverick Storm 1 Spot Moving Heads, die er links und rechts vom Drum Riser positionierte. Auch die Strike Arrays trotzten mit ihrer Helligkeit dem Sonnenlicht. Für satte Farben sorgten außerdem vier COLORado Q40 Washlights, die über das Bühnendeck verteilt waren. Doch nicht nur die Leistung überzeugte, bis auf die Fresnels, die sowieso überdacht waren, zeichnete sich sein gesamtes Set-up durch die IP65-Klassifizierung aus, die auch dem kurzen Regenschauer keinerlei Angriffspunkt übrig lies. Angesteuert wurde die gesamte Show mittels ArtNet und DMX über eine ChamSys MagicQ MQ50 Konsole.

„Das Feedback zur Show war durchweg positiv“, sagte Entrup. „Wir haben strenge Sicherheitsprotokolle und Einlasskontrollen befolgt. Jeder Teilnehmer musste ein negatives Testergebnis vorweisen. Alle Fans waren dabei sehr verständnisvoll.“

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