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MRG entwickelt Follow-Operation System

Die Media Resource Group (MRG) hat ein Follow-Operating System konzipiert, das beliebig viele Fixtures steuern kann. Neben Movinglights können auch Video, Audio und interaktive Aktionen damit gelenkt werden. Anlass für die Entwicklung war die Stadiontour von Andreas Gabalier. Florian Behmenburg, Projektmanager bei MRG, hatte das System federführend konzipiert. „Wir haben Möglichkeiten geschaffen, die so auf der Bühne noch nie durchführbar waren“, erklärt Behmenburg. „Beispielsweise können wir bis zu 30 Remote-Stationen in das neu entwickelte Follow-Operating System Emergy Joy-Control integrieren“. Mit dem Emergy Joy-Control können Szenenflächen von bis zu 60 m x 60 m problemlos bearbeitet werden, heißt es bei MRG.

Zu Beginn stand die Herausforderung, ein Follow-System zu schaffen, das „Tournee-tauglich“, also einfach, schnell, flexibel und nahezu wartungsfrei zugleich ist. Basierend auf den Erfahrungen mit dem Tracking –System zactrack hatte das MRG-Team dann diese technische Lösung geschaffen, weil alle existierenden Systeme den Anforderungen nicht gerecht würden, heißt es bei dem Unternehmen. „Wir haben uns mit Freude an die knifflige Aufgabe gemacht“, erzählt Behmenburg.

Als Grundlage greift Emergy Joy-Control auf die Rechenleistung eines zactrack Systems zurück. So wird die Position der Lampen bestimmt. Ein weiterer Vorteil ist, dass beliebig viele Movinglights eingebunden werden können. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle Integration in bestehende Licht-, Video-und Audiosysteme. So kann selbst der Operator den Follow manuell steuern. Das wiederum ermöglicht, dass Positions-Presets mit abgespeichert werden können und alle Lampenfunktionen (zum Beispiel Gobo oder Farben) szenisch mit eingebunden werden können.

Info: www.mediaresourcegroup.de

Bühne bei Andreas Gabalier (Foto: Malte Christians)