Cinegate wird den Geschäftsbetrieb vollständig einstellen. Wie das Unternehmen mitteilte, haben Geschäftsführung und Gesellschafter nach eingehender Prüfung beschlossen, die Gesellschaft geordnet abzuwickeln. Hintergrund der Entscheidung ist die seit längerer Zeit angespannte wirtschaftliche Situation im Markt für Film-, TV- und Werbeproduktionen.
Nach Angaben des Unternehmens führten rückläufige Projektvolumina, zunehmender Wettbewerbsdruck und sinkende Margen dazu, dass keine wirtschaftlich tragfähige Perspektive für eine Fortführung des Betriebs mehr gesehen wird. Gleichzeitig sei der Investitionsbedarf im Bereich technischer Infrastruktur weiterhin hoch geblieben.
In den vergangenen Monaten habe Cinegate verschiedene Optionen geprüft, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Dazu gehörten laut Mitteilung unterschiedliche organisatorische und wirtschaftliche Maßnahmen sowie mögliche Alternativen für die Zukunft des Unternehmens. Eine dauerhaft tragfähige Lösung habe jedoch nicht gefunden werden können.
Die Abwicklung der Gesellschaft soll geordnet erfolgen. Bereits laufende Produktionen und Projekte werden laut Cinegate weiterhin wie vereinbart betreut und abgeschlossen. Ziel sei es, den Übergang für Kunden und Partner möglichst verlässlich zu gestalten.
„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Cinegate war über viele Jahre ein verlässlicher Partner in der Branche. Umso schwerer wiegt dieser Schritt“, erklärt Geschäftsführer Mike Brockmann.
Cinegate gehört zur Production Resource Group (PRG) und war auf die Vermietung technischer Ausstattung für TV-, Kino- und Werbeproduktionen spezialisiert. Zum Angebot zählten Kamera-, Licht- und Bühnentechnik sowie eigene Studios und Produktionsflächen.























