Start Business Veranstaltungsbranche weiterhin existenziell gefährdert

Veranstaltungsbranche weiterhin existenziell gefährdert

Nach der neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts sehen sich die Unternehmen der Veranstaltungsbranche weiterhin in großer Existenznot. „Immer noch besonders gefährdet sind die Unternehmen der Veranstaltungsbranche mit 70,4 Prozent, vor den Reisebüros und -veranstaltern mit 68,0 Prozent“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.

Grundsätzlich sehen sich weniger Unternehmen anderer Wirtschaftssegmente durch die Folgen der Pandemie ihre Existenz bedroht. Im Juni fürchtete das noch knapp jedes siebte Unternehmen (14,0 Prozent), nach 18,7 Prozent im Februar. Im Einzelhandel sprachen im Juni nur noch 14,4 der Unternehmen von einer existenzbedrohenden Situation (Februar: 34,5 Prozent). „Hier hat sich die Lage aufgrund der Lockerungen seit Februar deutlich entspannt“, erklärt Wohlrabe.

Auch im Gastgewerbe hat sich die Situation verbessert. Für mehr als die Hälfte der Betriebe ist sie jedoch weiterhin brenzlig. Restaurants und Gaststätten gaben dies zu 55,4 Prozent an (Februar: 72,3 Prozent). In der Beherbergung waren im Juni 52,1 Prozent um ihre Existenz besorgt (Februar: 82,3 Prozent).

Im Verarbeitenden Gewerbe sehen lediglich 6,6 Prozent ihre Existenz bedroht. Die Unternehmen der Bekleidungsindustrie (32,6 Prozent; nach 36,8 im Februar) und der Textilindustrie (21,9 Prozent; nach 23,3 im Februar) sind hier am häufigsten betroffen.