Start Business Getec-Arena erweitert Rigging-Kapazitäten auf 120 Tonnen

Getec-Arena erweitert Rigging-Kapazitäten auf 120 Tonnen

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Die Getec-Arena in Magdeburg hat ihre technische Infrastruktur für Veranstaltungsproduktionen weiter ausgebaut. Mit einer maximalen Traglast von 120 Tonnen an der Hallendecke erfüllt die Multifunktionsarena nach eigenen Angaben die Anforderungen nationaler und internationaler Tourneeproduktionen im Arena-Format. Gleichzeitig übernimmt die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) den kompletten Rigging-Service in Eigenregie – von der Planung über das Prerigg bis zur Umsetzung vor Ort.

Während viele Veranstaltungsstätten lediglich die Dachkonstruktion und die Hängepunkte bereitstellen und externe Dienstleister für die Ausführung verantwortlich sind, setzt die MVGM auf ein eigenes Team. Ziel ist es, Produktionen den organisatorischen und logistischen Aufwand für zusätzliches Fachpersonal und Material zu reduzieren.

„Große Produktionen stellen enorme Anforderungen an Infrastruktur und Personal. Wir haben in beides investiert“, sagt dazu Steffen Schüller, Geschäftsführer der MVGM Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg.

Zum fest angestellten Rigging-Team der Getec-Arena gehören seit Herbst 2022 Thomas Machlitt und Veit Jakisch. Machlitt verfügt über Erfahrung aus Messeprojekten sowie Sport- und TV-Produktionen im internationalen Umfeld. Jakisch ist auf die Live-Steuerung von Rigging-Anlagen während laufender Veranstaltungen spezialisiert und war unter anderem an Produktionen mit Madonna in Zürich sowie den Rolling Stones und AC/DC in Oberhausen beteiligt.

Die technischen Erweiterungen basieren auf Investitionen, die seit 2018 umgesetzt wurden. Die zulässige Gesamttraglast stieg von ursprünglich 70 auf heute 120 Tonnen. Gleichzeitig wurde die Motorenkapazität von 900 auf 1.250 Kilogramm pro Motor erhöht. Grundlage für diese Erweiterungen war eine statische Neuberechnung der Dachkonstruktion nach aktuellen Normen im Jahr 2019.

Zur Infrastruktur der Getec-Arena gehören insgesamt rund 500 laufende Meter Traversensysteme. Davon sind 224 Meter dauerhaft im Dach installiert und verfahrbar, weitere rund 300 Meter können je nach Produktionsanforderung flexibel eingesetzt werden. Die Planung erfolgt digital und schließt statische Berechnungen für jede Veranstaltung ein.