Start Production Gletscherschauspiel „Hannibal“ mit Martin und MA Lighting

Gletscherschauspiel „Hannibal“ mit Martin und MA Lighting

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Wenn das Künstlernetzwerk „lawine torrèn“ am Rettenbachgletscher in Sölden Hannibals historische Alpenüberquerung als zeitgenössische Choreographie inszeniert, verschmelzen Natur und Technik zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Zum 25-jährigen Jubiläum mitten im Eis unterstützen 28 Martin MAC Viper XIP, 16 MAC Ultra Performance und mehrere Lichtsteuerungskonsolen von MA Lighting die visuelle Inszenierung auf knapp 3.000 Metern Höhe.

Gletscherschauspiel „Hannibal“ (Foto: gruppe20)
Gletscherschauspiel „Hannibal“ (Foto: gruppe20)

Die Geometrie des Gletschers formte ein weitläufiges Bühnenbild aus Schneepyramiden und weiten Hängen. Die größte Herausforderung für die technische Umsetzung bildeten jedoch die hochalpinen Umweltbedingungen: Während tagsüber oft strahlender Sonnenschein herrschte, fielen die Temperaturen abends und nachts in den Minusbereich – begleitet von Schneefall. Zusätzlich stellte der verringerte Luftdruck in dieser Höhe die Belastbarkeit der technischen Ausstattung auf die Probe. Ausfälle mussten bei dieser Jubiläumsinszenierung unbedingt vermieden werden – die gezielte Materialauswahl und Umsetzung durch gruppe20 Veranstaltungstechnik aus Augsburg stellte einen reibungslosen Ablauf sicher.

Gletscherschauspiel „Hannibal“ (Foto: Ernst Lorenzi)
Gletscherschauspiel „Hannibal“ (Foto: Ernst Lorenzi)

Für die Ausleuchtung der Campus-Flächen und der zentralen Schneepyramiden wurden 28 Martin MAC Viper XIP als Spot- und Washlight eingesetzt. Dank der XIP-Technologie und IP54-Zertifizierung konnte der MAC Viper XIP trotz Feuchtigkeit und Frost auf dem Gletscher eingesetzt werden. Um die großen Distanzen des Gletschers zu überbrücken, kamen 16 Martin MAC Ultra Performance zum Einsatz. Mit ihrem Output wurden sie genutzt, um plastische Gobo-Projektionen – wie die ikonischen Elefanten – über weite Entfernungen auf die Schneemassen zu projizieren.

Für Klaus Mayer, Geschäftsführer von gruppe20: „Die Martin MAC Viper XIP und die MAC Ultra waren für uns die ideale Wahl, da sie auch unter diesen extremen Bedingungen absolute Zuverlässigkeit gewährleisten. Andere Produkte bekommen bei der dünnen Luft auf 3.000 Metern Höhe oft Probleme mit den Hitzesensoren oder der Belüftung.“ Die Steuerung der Inszenierung erfolgte mit MA Lighting. Eine grandMA3 full-size fungierte als aktives Showpult, während im Hintergrund eine grandMA3 light als Backup lief. Ergänzt wurde das Setup um mehrere Light Commander 12/2, von denen einer sogar über eine speziell angefertigte Halterung für den Einsatz in Pistenbullis verfügte. „Wir arbeiten sehr gerne mit MA Lighting Produkten wegen ihrer Zuverlässigkeit und der super Einbindung der Timecode-Funktion in die Software“, berichtet Klaus Mayer.