Nach mehreren Jahren in einer Co-CEO-Struktur vereinfacht Ströer seine Führungsorganisation, führt Verantwortungen enger zusammen und stellt seinen Vorstand neu auf. Das Unternehmen hebt dabei die bisherige Co-CEO-Struktur auf, verkleinert den Vorstand, bündelt zentrale Verantwortlichkeiten wieder stärker auf Vorstandsebene und vereinfacht die Aufbauorganisation des Konzerns.
Ziel ist es, Steuerung und Umsetzung enger zu verzahnen, Entscheidungen schneller zu treffen und damit die Voraussetzungen zu schaffen, die Entwicklung zu einem Plattformgeschäft voranzutreiben, um so insbesondere das Kerngeschäft als langfristige Basis des Konzerns weiter zu stärken und auszubauen. Udo Müller wird Ströer in dieser Transformationsphase als alleiniger CEO führen. In dieser Funktion verantwortet er die operativen Kernfunktionen des Unternehmens, sowie deren strategische Weiterentwicklung. „Nach mehreren erfolgreichen Jahren in der Co-CEO-Struktur führen wir die Verantwortlichkeiten im Vorstand wieder enger zusammen. Mit der neuen Struktur schaffen wir die Voraussetzungen, Ströer in der nächsten Phase der Unternehmensentwicklung schneller, fokussierter und schlagkräftiger zu steuern – und unsere Transformation hin zu einem Plattformgeschäft konsequent voranzutreiben“, sagte Udo Müller, Gründer und CEO von Ströer.
Zugleich entwickelt Ströer die bisherige CFO-Funktion zu einer erweiterten Rolle als CFO/COO weiter. In dieser Funktion werden kaufmännische und operative Steuerung künftig enger zusammengeführt. Neben den klassischen Finanzthemen verantwortet der künftige CFO/COO insbesondere die Weiterentwicklung des Operating Models sowie der Prozess- und Systemarchitektur.
Zur zusätzlichen Stärkung des Finanzbereichs schafft Ströer darüber hinaus die neue Funktion eines Group Finance Director. Mit Bastian Keller, bislang Head of Controlling von Ströer, übernimmt ein langjähriger Finanzmanager des Unternehmens diese Rolle. Henning Gieseke scheidet dagegen zum 4. Juni 2026 aus dem Unternehmen. Die Suche nach der künftigen Besetzung der CFO/COO-Position befindet sich laut Ströer bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Christian Schmalzl, Co-CEO, hatte sein Vorstandsmandat bereits zum 31. März niedergelegt.























