In wenigen Wochen soll Wien beim Eurovision Song Contest 2026 zur größten Bühne Europas werden. Die Wiener Stadthalle fungiert dabei als Location für Halbfinale und Finalshow. Bei einem Rundgang vor Ort machten sich Bürgermeister Michael Ludwig und Vizebürgermeisterin Barbara Novak ein Bild von den Aufbauarbeiten. Bei dieser Gelegenheit übergaben sie auch die traditionelle Fasnachtslaterne, die den ESC-Vorjahressieger JJ zeigt und die die Stadt Wien von der Stadt Basel als Gastgeschenk bekommen hatte.
Bereits seit Ende März wird zehn Stunden täglich am Aufbau gearbeitet, seit Kurzem sogar in einer Tag- und Nachtschicht, also täglich zwanzig Stunden. 75 Prozent des Gerüsts in Halle D sind bereits vorbereitet, etwa 50 Prozent der Scheinwerfer wurden montiert. Rund 300 Personen sind zu Spitzenzeiten in der Stadthalle im Einsatz.
Ganze 5.142 Quadratmeter recycelbarer Bühnenmolton werden als Akustikmaterial eingesetzt, mehr als 3.700 Quadratmeter Teppichboden werden im Veranstaltungsbereich im Backstage-Bereich der Künstler verlegt. Die Bühnenkonstruktion umfasst mehr als 2.000 Quadratmeter – mit rund 210 Tonnen Gewicht. Für die Live-Übertragung werden 28 Live-Kameras in Halle D installiert, 365 TV-Monitore für Broadcast- und Monitoring-Zwecke soll es am gesamten Hauptveranstaltungsort geben. Für das Licht sorgen 2.135 Beleuchtungskörper, mehr als 8.500 individuell steuerbare LEDs und nahezu ein Kilometer LED-Tape. Die LED- und laserbasierte Beleuchtungsanlage soll zu 100 Prozent vollständig energieeffizient sein und umfasst insgesamt 515 Quadratmeter.
„Wir sind gut auf dieses Ereignis vorbereitet, das 170 Millionen Zuseher versammeln wird. Wir führen den Eurovision Song Contest bereits zum dritten Mal durch“, so Bürgermeister Michael Ludwig beim Rundgang durch die Eventlocation.























