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mld realisierte Hager-Messestand auf der Light + Building

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music & light design (mld) realisierte als technischer Partner den gesamten Messeauftritt der Hager Group auf der Light + Building 2026. Von der Planung bis zur Umsetzung sämtlicher technischer Gewerke verantwortete das Unternehmen die Veranstaltungstechnik und entwickelte eine Medienarchitektur, die den Messestand als interaktiven Erlebnisraum inszenierte.

Im Zentrum der Installation auf der Light & Building stand ein rund sechs Meter hoher LED-Turm auf einer Grundfläche von 3×3 Metern. Die Konstruktion bestand aus zwei Kuben, von denen der untere fest installiert war, während sich der obere Kubus um die vertikale Achse drehte. Parallel dazu wurde die LED-Fläche mit dynamischem Videocontent bespielt, der synchron zur Bewegung des Turms angepasst wurde. Die Inhalte präsentierten unter anderem das neue Schalterprogramm von Hager. Die Sonderkonstruktion war speziell für den Messeauftritt entwickelt worden und bildete einen visuellen Ankerpunkt des Standes.

Ergänzend integrierte mld mehrere interaktive Medienstationen in das Standkonzept. Besucher konnten dort über Hager-Schalter verschiedene Inhalte auslösen und abrufen. Jede Interaktion wurde in Echtzeit erfasst und dokumentiert. Dadurch ließ sich nachvollziehen, welche Produkte besonders häufig genutzt wurden. Die Lösung ermöglichte eine unmittelbare Auswertung des Nutzerverhaltens und lieferte Daten für Marktforschung und Besucheranalyse.

Eine weitere technische Umsetzung betraf ein großformatiges Schaltschrank-Exponat. Aufgrund einer Hallensäule konnte dieses nicht vollständig physisch aufgebaut werden. mld ergänzte den fehlenden Teil durch eine passgenau integrierte LED-Wand. Über ein Radar-Touch-System konnten Besucher verschiedene Inhalte anwählen und mit der Medieninstallation interagieren. Auf diese Weise ließ sich die geplante Präsentation trotz der baulichen Einschränkungen vollständig darstellen.

Während der ersten Messetage verzeichnete der Stand eine hohe Besucherfrequenz. Viele Besucher nutzten die interaktiven Stationen und dokumentierten die Medieninstallationen mit Foto- und Videoaufnahmen. Die Umsetzung zeigte, wie sich medientechnische Systeme in Messearchitektur integrieren lassen und zur Vermittlung von Markeninhalten beitragen.