Integrated Systems Europe (ISE) hat die Gründung der ISE Foundation bekannt gegeben. Die branchengeführte Initiative soll das AV- und Systemintegrations-Ökosystem über die jährliche Fachmesse hinaus durch ganzjährige Programme unterstützen. Ziel ist die Vernetzung von Fachkräften, die Förderung von Start-ups sowie die Unterstützung lokaler Projekte in Barcelona und Katalonien.
Die Foundation wurde gemeinsam mit den ISE-Verantwortlichen von Avixa und Cedia ins Leben gerufen und wird von der Stadt Barcelona sowie der Regierung von Katalonien unterstützt. Mit der neuen Struktur soll das Engagement der ISE dauerhaft und organisatorisch verankert werden.
Die Vorstellung erfolgte am Eröffnungstag der ISE 2026 im Rahmen einer Pressekonferenz mit Managing Director Mike Blackman, David Labuskes von Avixa, Daryl Friedman von Cedia, der stellvertretenden Bürgermeisterin Raquel Gilund sowie Minister Miquel Sàmper.
Ein zentrales Handlungsfeld der Foundation ist die Fachkräfteentwicklung. Hintergrund ist der anhaltende Fachkräftemangel in der AV-Branche. Das Programm „Training the Trainers“ will Lehrkräften praxisorientierte AV-Kenntnisse auf Grundlage von Lehrplänen von Avixa und Cedia vermitteln. Nach einem Pilotprojekt im Jahr 2025 ist eine Ausweitung geplant. Ziel ist die Zusammenarbeit mit bis zu 150 Bildungseinrichtungen. Ergänzend sind AV Career Days sowie die Einführung branchenspezifischer Ausbildungswege ab 2027 vorgesehen. Diese Maßnahmen sollen den Übergang von Ausbildung in Beschäftigung innerhalb der AV-Branche erleichtern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Innovation. Aufbauend auf dem Innovation Park der ISE 2026, an dem 130 Start-ups teilnahmen, soll die Unterstützung junger Unternehmen künftig auch außerhalb der Messe fortgeführt werden. Geplant sind unter anderem Mentoring-Angebote, die Vermittlung von Investorenkontakten sowie der Zugang zu Branchennetzwerken. Ziel ist die Begleitung von Unternehmen von der Konzeptphase bis zur Marktreife.
Die dritte Säule der Foundation betrifft soziale Verantwortung und den Einsatz audiovisueller Technologien in gesellschaftlichen Projekten. Kooperationen bestehen unter anderem mit dem Hospital Sant Joan de Déu, der Associació Cívica La Nau, der Fundació Joan Miró sowie mit Projekten rund um Casa Batlló. Die Partnerschaften konzentrieren sich auf Vorhaben in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und kulturelle Teilhabe.























