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MA trumpft im Systemverbund auf

Helvetia ist eine europaweit aktive Schweizer Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in St. Gallen. Das Unternehmen hatte jüngst zu einem Mitarbeiter-Event nach Luzern auf das dortige Messegelände geladen. Für das Mediendesign war die trust.event engineering GmbH zuständig mit Geschäftsführer Sebastian Huwig als Creative Director. Huwig wurde von Dennis Muhl als Operator Medientechnik und Tobias Grabosch als Serverfarmer unterstützt .

Für den Event verwendete Huwig 2 x grandMA2 full-size, 2 x grandMA2 light, 4 x MA VPU plus MK2 (Video Processing Unit), 1 x MA NPU (Network Processing Unit), 1 x MA 8Port Node, 1 x MA 4Port Node sowie die Software MA 3D als Vorvisualisierungs-Tool.

„Wir setzten aufgrund der kurzen Aufbauzeiten von fünf Stunden auf eine von uns gebaute Case-Regie“, erklärte Huwig. „Um den Vorteil des Systemverbundes nutzen zu können, entschieden wir uns als Medienserver für die MA VPU plus MK2. Wir konnten so mit einem Medienserver drei DVI-Signale mit einer Gesamtauflösung von 5.750px mal 1.080px ausspielen. Darüber hinaus konnten wir den Content schon bei der Pre-Production in MA 3D darstellen und so zu diesem Zeitpunkt schon einen Eindruck des Ergebnisses gewinnen.“

„Der Grundgedanke bei dieser Produktion war es, dass wir nicht ein Lichtkonzept erschaffen, sondern das Licht an die Medienbespielung anpassen wollten“, so Huwig weiter. „Im Vorfeld unserer technischen Planungen gab es bereits eine klare Anweisung zur Mediengestaltung. Das Publikum sollte eine Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft machen. Dafür gab es als Hauptbild ein Spaceshuttle, in dem das Publikum diese Reise antreten sollte. Daher wurde eine LED-Wand über die gesamte Breite der Halle geplant, um den Flug hautnah erlebbar zu machen.“

Ergänzend führte Huwig aus: „Der enge Zeitrahmen, verbunden mit der Anforderung Licht, Ton und Video zu verknüpfen, war sicherlich eine große Herausforderung. Hierzu gab es eine Art technischen Ablaufregisseur, der alle Gewerke in Form von Midi und Timecode miteinander verknüpfte. Auf diesem Wege konnten alle Gewerke automatisiert von einer Position gesteuert werden, so dass alles per Midi und Timecode einen Trigger für den richtigen Ablauf erhielt.“ 

Martin Rupprecht kümmerte sich um die Vernetzung der Mediensteuerung. Die B+T Bild+Ton AG war als  Technischer Gesamtdienstleister vor Ort. Michael Memmersheim hatte die Projektleitung inne, Lukas Oehen die technische Gesamtleitung.

Info: www.lightpower.de

Setting beim Mitarbeiter-Event in Luzern (Fotos: trust.event engineering GmbH)