Schoeps erweitert sein modulares System für die Tisch- und Bodenmontage von Mikrofonen. Die neuen Komponenten werden auf der IBC2026 in Amsterdam vorgestellt und richten sich insbesondere an Anwendungen in Festinstallationen, Konferenzräumen und Broadcast-Umgebungen. Zu den Neuerungen zählen Teleskopverlängerungen, eine überarbeitete akustische Entkopplung und integrierte Bedienelemente.
Das Montagesystem basiert auf untereinander kombinierbaren Komponenten und lässt sich mit Mikrofonen der Colette- und CCM-Serien von Schoeps einsetzen. Da Mikrofone und Montagetechnik beim Hersteller gemeinsam entwickelt werden, sollen sich unterschiedliche Konfigurationen ohne zusätzliche Sonderkonstruktionen realisieren lassen. Darüber hinaus bietet Schoeps projektspezifische Anpassungen für besondere Einbausituationen an.
Erweitert wurden unter anderem die Möglichkeiten der TM-Serie für den Einbau in Tische. Hinzu kommen freistehende Tischstative und Bodenstative. Damit deckt das System verschiedene Anforderungen ab, die beispielsweise in Konferenz- und Sitzungssälen, Parlamenten, Rundfunkstudios oder anderen dauerhaft eingerichteten Produktionsumgebungen auftreten.
Eine der technischen Neuerungen ist eine teleskopierbare Verlängerung. Sie ermöglicht die Anpassung der Mikrofonposition und soll zugleich eine stabile Befestigung gewährleisten. Für besondere Anforderungen sind kundenspezifische Varianten vorgesehen.
Überarbeitet wurde außerdem die akustische Entkopplung. Sie soll die Übertragung von Körperschall und mechanischen Störgeräuschen reduzieren, wenn Mikrofone beispielsweise in Tische, Pulte oder andere bauliche Strukturen integriert werden. Damit adressiert Schoeps insbesondere Installationen, bei denen Bediengeräusche oder Vibrationen die Aufnahme beeinträchtigen können.
Neu ist zudem die Möglichkeit, ein Bedienelement direkt in die Mikrofonhalterung zu integrieren. Damit lassen sich Funktionen unmittelbar am Montagepunkt steuern. Gleichzeitig wurde die Modularität des Systems erweitert, sodass sich einzelne Komponenten flexibler miteinander kombinieren lassen.
Neben den standardisierten Varianten bleiben individuelle Anpassungen Bestandteil des Konzepts. Schoeps kann dafür Komponenten entsprechend den technischen und baulichen Anforderungen eines Projekts modifizieren. Dies betrifft beispielsweise Abmessungen, Montageformen oder die Integration in vorhandenes Mobiliar und bestehende technische Einrichtungen.
Schoeps verweist bei der Entwicklung der Montagelösungen insbesondere auf Sprachverständlichkeit, geringe Störgeräusche sowie Wartungs- und Bedienfreundlichkeit. Entsprechende Systeme des Herstellers werden bereits in Regierungs- und Kultureinrichtungen sowie Parlamenten unter anderem in Berlin, Bern, London, Brüssel und Jerusalem eingesetzt.























