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Panasonic: Upgrade für Einstiegs-Studiokamera AK-HC3900

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Panasonic Connect Europe hat ein ST 2110-Upgrade für seine Einstiegs-Studiokamera Panasonic AK-HC3900 angekündigt. Es kommt im 3. Quartal dieses Jahres mit einem kostenpflichtigen AK-SFC391-Aktivierungscode auf den Markt. Die Kamera wurde speziell für den Broadcast-Bereich sowie für die Übertragung von Veranstaltungen konzipiert.

Mit dem Upgrade will sich Panasonic als einer der wenigen Hersteller mit einem kompletten IP-Ready-Line-up von Einstiegs- bis hin zu High-End-Studiokameras positionieren. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seine neue PTZ-Kamera UE160 und die Kairos IT/IP-Live-Video-Plattform.

Durch das Software-Upgrade für die Studiokamera AK-HC3900 soll vor allem die Qualität und Effizienz an Produktionsstandorten optimiert werden, da keine Kamerasteuereinheit (CCU) mehr benötigt wird. Zudem wird eine unkomprimierte Übertragung in Broadcast-Qualität mit ST 2110 ermöglicht: Mit dem Upgrade kann die Panasonic AK-HC3900 HD-Studiokamera an SMPTE ST 2110-kompatible Broadcast-Geräte oder Netzwerk-Switches angeschlossen werden. Dadurch kann die AK-HC3900 unkomprimiertes HD-Video in Broadcast-Qualität direkt vom Kamerakopf über IP mit sehr geringer Latenz übertragen, ohne dass eine CCU erforderlich ist. Mit dem ST 2110-Upgrade unterstützt die Kamera zudem IP-Return-Video (HD), Referenzsignal (PTP), Trunk-Signalausgang (HD), Prompter-Eingang und IP-Intercom-Audioeingang/-ausgang.

Darüber hinaus wird künftig auch die AK-PLV100, die bereits unkomprimiertes ST 2110 unterstützt, ein Firmware-Upgrade erhalten. Dies ermöglicht die SMPTE ST 2110-Ausgabe, einschließlich JPEG-XS-Komprimierung als Standard, direkt vom Kamerakopf. Dies erleichtert den Live-Produktionsbetrieb und minimiert die Anzahl externer Geräte.

Das Upgrade ermöglicht es, die Kamera über IP direkt mit dem Panasonic Kairos zu verbinden. So wird die flexible IP-Live-Produktion und -Verteilung mit einer großen Anzahl von Kameras möglich. Der CCU-lose Anschluss der HD-Studiokamera AK-HC3900 spart zusätzlich Platz und reduziert den Verkabelungsaufwand. Zudem soll laut Panasonic auch der Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen niedriger sein.

Andre Meterian, Director of Professional Video Systems bei Panasonic Connect Europe, sagt: „Dieses neue Upgrade unterstreicht einmal mehr das Engagement von Panasonic, die Branche bei einem schnellen Übergang zu IP zu unterstützen. Unser komplettes Angebot an IP-fähigem Equipment trägt dazu bei, die Effizienz, Flexibilität und Qualität in den Bereichen Broadcasting, Live-Produktionen und Streaming weiter zu verbessern.“