MCI hat die Ausschreibung für den Aufbau des neuen crossmedialen Landesfunkhauses des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg gewonnen. Das Projekt wurde bereits umgesetzt. Im Haus 24 auf dem NDR-Gelände in Lokstedt entstand ein Funkhaus, das den Sender NDR 90,3 sowie die crossmediale Zusammenarbeit verschiedener Redaktionen in einer modernen technischen Infrastruktur vereint.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Planung, Lieferung, Integration und Inbetriebnahme sämtlicher medientechnischer Anlagen. MCI war verantwortlich für alle erforderlichen Maßnahmen und Leistungen, um einen reibungslosen Sendebetrieb sicherzustellen. Das neue Funkhaus soll nun höchste Ansprüche an Betriebssicherheit und Redundanz erfüllen, um den 24-Stunden-Sendebetrieb dauerhaft zu gewährleisten.
Die eingesetzten Mischpulte von DHD arbeiten campusübergreifend über AES67 mit den Ausspielwegen am Standort Rothenbaum zusammen. Auch das Dante-Protokoll von Audinate wird innerhalb der Studios eingesetzt. Flexibilität und Skalierbarkeit sollen auch für eine zukünftige Erweiterung der Studios gegeben sein.
Der Neubau umfasst mehrere Räumlichkeiten. Dazu gehören die Sendebereiche mit zwei Sendestudios, einer Produktionsregie mit Produktionsstudio und einer Sendebegleitung mit drei Plätzen sowie zusätzlichem Verkehrsplatz. Ergänzt wird das Ensemble durch weitere Produktionsregien, eine optionale Multimedia-Werkstatt mit Regie, sechs erweiterte redaktionelle Arbeitsplätze mit Aufnahmemöglichkeit und einen modernen Newsroom mit insgesamt 19 Arbeitsplätzen.
Im zentralen Technikraum installierte MCI die medientechnischen Geräte. Die vollständige Integration aller Video-, Audio- und Signalleitungen wurde von MCI umgesetzt, einschließlich der Programmierung und Konfiguration sämtlicher Komponenten wie dem Audiosystem, Telefonhybriden, Ausspielservern und Steuersystemen. Damit wurde die Gesamtanlage betriebsbereit an den NDR übergeben.
Die Studio- und Regiemöbel stammen aus dem Standardprogramm der Firma Studio Hamburg Design Works. Ergänzend koordinierte MCI die Anbindung der beigestellten Systeme wie Datennetze, Server, Video- und Strominfrastruktur des NDR und stellte die Integration in das Gesamtsystem sicher. Während des Projekts fanden regelmäßig Planungs- und Schnittstellenbesprechungen sowie Workshops vor Ort und virtuell statt. Eine vollständige Anlagendokumentation mit Konzeptions- und Ausführungsplänen sowie Konfigurationsprotokollen wurde dem NDR übergeben.























