Start Production Stagelight beschallt Justin Bieber mit L-Acoustics K1 und K2

Stagelight beschallt Justin Bieber mit L-Acoustics K1 und K2

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Am 15. Juni hat Justin Bieber im Rahmen seiner „Purpose World Tour“ Halt in der Schweiz gemacht und füllte das Stade de Suisse in Bern fast bis zum obersten Rang. Um die rund 30.000 Fans im zweitgrößten Stadion der Schweiz mit optimalem Sound zu versorgen, vertraute die internationale Produktion auf die Dienste der Stagelight AG als lokalem Zulieferer und Techniksupport für die Bereiche Audio, Licht und Video. In Absprache mit der Justin Bieber Audiocrew setzte das Stagelight-Team um Michael Dünki auf ein L-Acoustics System aus K1, K2, Kara und KS28.

„Die Vorgabe seitens der Produktion lautete: 120 dB SPL unverzerrt am FOH – eine extreme Anforderung an den Headroom“, erläutert Michael Dünki, Crewchef von Stagelight und verantwortlich für die übergeordnete Audioplanung. „Am Ende standen zwei unterschiedliche Systeme zur Auswahl und die Bieber-Crew hat sich schließlich klar und deutlich für L-Acoustics entschieden.“ Für die finale Systemplanung holte Stagelight daraufhin Ulf Oeckel als freien System-Engineer ins Boot, der die Einzelheiten der Beschallungskonfiguration ausarbeitete.

Als Main-PA fungierten im Stade de Suisse jeweils 16x K1 + 3x K2, ergänzt von je 12x K1 + 6x K2 als Outhangs. Für den Nahbereich vor der Bühne setzte Stagelight auf 8x Kara. Als Delay arbeiteten je 9x K2 L/R sowie 6x K2 als Center, um auch die hintersten Ränge des modernen Stadions zu erreichen. Auf der Bühne wurden 2x 6 K2 mit 70° horizontaler Abstrahlung als SideFills eingesetzt.

Angetrieben wurden alle Systemkomponenten von LA-RAKs und LA-RAKs II.

Da die Platz- und Gewichtsrestriktionen des Bühnenlieferanten keine geflogenen Bässe ermöglichten, setzte Stagelight auf eine Subwoofer-Zeile am Boden mit je einem Endfire-Array am linken beziehungsweise rechten Ende. „Grundsätzlich hätten wir die Bässe lieber geflogen. Mit dieser Konfiguration konnten wir jedoch einen optimalen Kompromiss erzielen, um die LF-Energie möglichst homogen im Stadion zu verteilen und alle Ränge zu erreichen“, erläutert Michael Dünki.

Info: www.l-acoustics.com

L-Acoustics Set-up (Fotos: Stagelight)