Start Production 3D Sound-Projekt in der Deutschen Oper

3D Sound-Projekt in der Deutschen Oper

Nach dem Erfolg der 3D Audio-Oper „Neither“, die mit dem Deutschen Bühnenpreis ausgezeichnet wurde, setzt das Künstlernetzwerk phase7 auch bei seiner neuen Multimedia-Produktion auf Iosono 3D Sound. Die begehbare Oper „Himmelsmechanik – Eine Entortung“ feierte am 23. August in der Deutschen Oper Berlin Premiere und setzt in Hinsicht auf Inszenierung und Technologie Akzente.

Die Oper verbindet Mauricio Kagels Komposition „Himmelsmechanik“ aus dem Jahr 1965 mit einer Neukomposition von Christian Steinhäuser, dem musikalischem Leiter von phase7. Die Produktion leitet die Zuschauer durch das Foyer der Deutschen Oper und bezieht das Publikum so aktiv in die Inszenierung ein. Mit großflächigen Projektionen und einhüllenden Klanglandschaften wird „Himmelsmechanik“ zu einem 360 Grad-Erlebnis. „Die Inszenierung ist ein Spektakel für die Sinne. Realität und Virtualität, Kunst und Wissenschaft, Klang und Bild werden gleichzeitig gegenübergestellt und vereint. Iosono war ein wesentlicher Bestandteil um das umzusetzen, die Klänge präzise zu platzieren und das Publikum in die Oper eintauchen zu lassen“, sagt Sven Sören Beyer, Gründer und künstlerischer Leiter von phase7.

Während das Publikum durch die Oper läuft, hört es aufheulende Stürme und sieht Blitze und Sterne am Himmel. Während vier Sänger und sechs Musiker live auftreten, erklingen die Streicher virtuell, doch die Unterschiede sind kaum auszumachen. Mit Iosonos 3D Sound Technologie werden die Zuschauer von den musikalischen Arrangements umschlossen, ergänzt von bemerkenswerten Lichteffekten.

Info: www.iosono-sound.com

Begehbare Oper in Berlin (Foto: Juan Cordido)