Start Production Per Sundin setzt Martin LC-Serie-Panels in der Kopenhagener Oper ein

Per Sundin setzt Martin LC-Serie-Panels in der Kopenhagener Oper ein

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Lichtdesigner Per Sundin verwendet für die Inszenierung von „The Visit of the Royal Physician“ an der Kopenhagener Oper, einem der modernsten Opernhäuser der Welt, unter anderem 64 qm LED-Panels der LC-Serie von Martin Professional als dynamische, bewegliche Kulissen. Die LED-Panels sind in vier vertikale Segmente unterteilt, die separat oder zusammen als Bestandteil einer großen Kulissenwand genutzt werden können. „Dem Look des 18. Jahrhunderts haben wir ein sehr modernes Tool gegenüber gestellt“, äußert sich Sundin zum Einsatz der modularen LED-Panels. „Wir haben den historischen Theaterstil mit einer modernen Optik kombiniert
Das Bühnenbild umfasst insgesamt 16 vertikale Versatzstücke von zwei Metern Breite und acht Metern Höhe, die sich auf Schienen über die Bühne bewegen lassen. Vier Kulissensegmente bestehen aus LC-Panels, die acht restlichen sind bemalt. Zunächst wurde geplant, die Kulissensegmente mittels Projektionen auszugestalten. Per Sundin gab jedoch zu bedenken, dass konventionelle Projektionen auf kontinuierlich bewegten Objekten problematisch wären – schließlich kommen im Verlauf der gesamten Oper 65 bis 70 verschiedene Segment-Konfigurationen zur Anwendung.
Sundin nutzt die LC-Panels in einer Art Rückprojektion, um auf einer schwarzen Rückprojektionswand Bilder zu zeigen, vor der sich eine bemalte Stoffkulisse befindet. „Die zwei Materialien lassen die Pixel verschwimmen, wodurch ein leicht mattierter Look entsteht. Ein Anliegen des Regisseurs war es, dass alle 16 Segmente bei ausgeschalteten LEDs gleich aussehen sollten. „Wird der Screen von vorn beleuchtet, ist nicht zu sehen, dass sich etwas dahinter befindet, und stehen die vorderen acht Segmente eng beieinander, ist nicht auszumachen, welche davon LEDs tragen und welche nicht“, berichtet Sundin.
Die LC-Panels für „The Visit of the Royal Physician“ lieferte Proshop Europe, die darauf laufenden Grafikprogramme erstellte Beacon. Die Mediaserver sind hinter den Kulissensegmenten auf Trolleys montiert, die sich mit den Segmenten bewegen.
Info: www.martin-pro.de
2009-06-12