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Panasonic kündigt Optimierungen für Kairos an

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Panasonic Connect Europe hat Optimierungen für seine IT/IP-Live-Produktionsplattform Kairos angekündigt. Basierend auf der Flexibilität des Systems wurden SDI I/O Boards (AT-KC20M1) für die drei neuesten Kairos Core-Mainframes AT-KC200, AT-KC2000 und AT-KC2000S1 eingeführt. Es lassen sich bis zu 4x AT-KC20M1 Einheiten zu jedem Kairos Core hinzufügen. Diese leistungsstarken SDI I/O Boards erhöhen die Kapazität und bieten bis zu 48 Ein-/Ausgänge (32 Eingänge x 16 Ausgänge) mit 3G SDI + 4 Boards, die größere und komplexere Produktionen unterstützen.

Die neue Firmware (V1.6) für Kairos soll im 1. Quartal des Jahres 2024 verfügbar sein und erweiterte Funktionen wie Kreativfilter und Farbkorrektur bieten. Zusätzlich werden Funktionen zur unabhängigen Benutzerverwaltung eingeführt. Darüber hinaus wird ein neuer Still Image Store mit Funktionalitäten für Playlists und Übergänge für eine einfachere und schnellere Produktion erhältlich sein.

Die neue optionale Software für Kairos Core Manager (AT-SFCM10) wird freigeschaltet, um Nutzern ein Core-Backup-System, Medienwiederherstellung und Synchronisierung zu bieten. Neu ist die 16:10 native Auflösung in ST 2110, die in Zukunft unterstützt wird.

Zwei der drei in 2023 angekündigten neuen Kairos Core-Mainframes, der AT-KC200 und der AT-KC2000, kann Panasonic nun präsentieren. Das neue 4-HE-Gehäuse der beiden Modelle zeichnet sich durch einen hohen Luftstrom bei niedrigeren Lüfterdrehzahlen aus, was die Geräuschentwicklung deutlich reduziert.

Die Kairos-Plattform stärkt die Weiterentwicklung hin zu IP-Workflows mit gleichzeitigem SDI-, ST 2110- und Streaming-Support. Die ST 2110-Unterstützung vereinfacht die Verknüpfung zu den neuesten ST 2110-kompatiblen Kameras von Panasonic, der AW-UE160 PTZ und der AK-PLV100GJ PL Studiokamera, die sich insbesondere für Multikamera-Produktionen empfehlen.

Kairos lässt sich für Studio- und Remote-Produktionen sowie Streaming von Live-Sport- und Konzertveranstaltungen einsetzen. Die Produktionsplattform virtualisiert traditionelle Mischerfunktionen, wodurch viele Hardwarebeschränkungen klassischer Bildmischer mit CPU/GPU-Architektur entfallen. Die Plattform nutzt eine Multiformat-Agile-I/O-Funktion, um die Eins-zu-Eins-Eingangsbeschränkungen von reinen SDI-Mischern zu beseitigen.