Das 6. Event Education Symposium findet am 11. Juni in Hannover statt und lädt Wissenschaftler, Studierende und Teilnehmer aus der Praxis in die Hochschule Hannover ein, das Thema „Mastering Complexity“ zu erforschen und zu diskutieren. In den Beiträgen des Symposiums soll untersucht werden, wie die Veranstaltungswirtschaft und die Event-Ausbildung an Hochschulen Resilienz, Flexibilität und innovative Ansätze entwickeln können, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen. Auch ein Call for Papers wurde gestartet.
Gehen soll es im Symposium darum, wie Komplexität als Herausforderung in der Veranstaltungswirtschaft gemeistert werden kann und wie in der Hochschulbildung darauf reagiert wird. Dabei soll auch der Austausch zwischen Theorie und Praxis realisiert werden. Die Veranstaltungswirtschaft ist durch eine steigende Komplexität gekennzeichnet: Klimawandel, digitale Transformation und künstliche Intelligenz, Diversität bei Mitarbeiter- und Zielgruppen sowie sich wandelnde Sicherheitsanforderungen verändern, wie Veranstaltungen geplant, umgesetzt und evaluiert werden. Zusammen schaffen diese Herausforderungen ein Umfeld, welches häufig als volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig (VUCA) beschrieben wird und fordern traditionell lineare Ansätze des Veranstaltungsmanagements heraus.
Vom CO₂-Abdruck großer Festivals bis zur Integration von KI-gestützter Personalisierung bei gleichzeitiger Gewährleistung des Datenschutzes und der Erfüllung der Bedürfnisse diverser Zielgruppen und Mitarbeitenden werden Veranstaltungsprofis mit Entscheidungen konfrontiert, bei denen jede Umsetzung neue Herausforderungen schafft. Das Symposium will diskutieren und verstehen, wie die Veranstaltungswirtschaft hierauf reagieren und wie die akademische Ausbildung von zukünftigen Fachkräften auf diese Realität vorbereiten kann.
Die Veranstalter freuen sich über Beiträge von Akademikern und Lehrenden aus Veranstaltungsmanagement, Tourismus sowie verwandten Disziplinen, Studierenden, die Thesis-Forschung oder innovative Projekte präsentieren, und Vertretern aus der Praxis, die bereit sind, professionelle Einblicke zu teilen und am Theorie-Praxis-Dialog teilzunehmen. Weitere Details fasst der Call for Papers zusammen.























