Start Business Prolight + Sound 2024 mit deutlich weniger Besuchern

Prolight + Sound 2024 mit deutlich weniger Besuchern

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Rund 25.000 Besucher aus fünf Kontinenten und mehr als 100 Ländern kamen vom 19. bis 22. März zur Prolight + Sound 2024. Im letzten Jahr waren es noch 27.523 Besucher aus 113 Ländern gewesen, was bei der Besucherzahl einen Rückgang von rund zehn Prozent bedeutet. Über 500 Aussteller und Marken zeigten ihre Lösungen. Der Führungskräfte-Anteil unter den Fachbesuchern bezifferte der Veranstalter mit 62 Prozent. 25 Prozent der Besucher waren jünger als 25 Jahre. Dies zeigte, dass die Prolight + Sound mit ihren Formaten sowohl aktuelle Entscheidungsträger als auch den Nachwuchs anspricht.

Eine erfreuliche Entwicklung zeigten die Zufriedenheitswerte unter den Besuchern. So gaben 86 Prozent an, mit ihrem Messebesuch zufrieden zu sein. Insbesondere die Zufriedenheit mit dem Ausstellungsangebot stieg mit 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch einmal an.

Wissenstransfer in unterschiedlichsten Formaten stand an erster Stelle: Neben den Ausstellerpräsentationen teilten vor allem hochkarätige Persönlichkeiten ihr Wissen und ihre Insights in Podiumsgesprächen, Keynotes und Live-Demonstrationen mit einem interessierten Publikum. Darunter unter anderem die preisgekrönte Kreativdirektorin Geneviève Cleary, der Lichtdesigner Mikki Kunttu, Produzent und DJ Gregor Tresher, Labelchef Edgar Dirksen, Gitarristin Yasi Hofer, der Atelier Markgraph CCO Stefan Weil sowie Creative Director und Künstlerin Eileen Hall.

Prolight + Sound 2024 (Foto: Jochen Guenther)

Ein umfassendes Vortrags- und Konferenzprogramm ergänzte diese um aktuelle Themen wie Personalentwicklung und die Umsetzung nachhaltiger Events. Unter dem Dach des Prolight + Sound College boten drei Plattformen bilinguale Seminare zu branchenrelevanten Themen – darunter das Camera College (in Kooperation mit dem BVFK – Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), das ProAudio College (in Kooperation mit dem VDT – Verband der Deutschen Tonmeister) und das VPLT College (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik).

In einer Reihe von Fachvorträgen, Seminaren und Workshops wurden zudem zukunftsgewandte Topics wie KI-Anwendungen, immersive Systeme oder Licht als Werkstoff behandelt.