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LiveKomm und IGVW unterstützen Music Saves Ukraine

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Die LiveMusikKommission, der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland und die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft unterstützen die Initiative Music Saves UA der Ukrainian Association of Music Events (UAME). Es handelt sich dabei um ein Spendenprojekt, das von der UAME gemeinsam mit dem Atlas Festival und anderen Akteur:innen der ukrainischen Musikbranche ins Leben gerufen wurde. Organisatorisch in Zusammenarbeit mit der #LeaveNoOneBehind Kampagne des Civilfleet Support werden die LiveKomm und die IGVW ab sofort auch in Deutschland gezielt zu Spenden, kreativen Support-Aktionen und langfristiger Unterstützung aufrufen und ihre Netzwerke nutzen, um Aufmerksamkeit und Gelder für die Initiative zu generieren.

Während die Vorbereitungen für das kommende Atlas Festival, das größte in der Ukraine, auf Hochtouren liefen, brach der Krieg im Land aus. Statt sich weiter mit dem Booking für Headliner:innen wie Placebo, twenty one pilots oder alt-j zu beschäftigen, leitete ein 50-köpfiges Team kurzerhand alle Ressourcen des für Juli geplanten Festivals auf die Unterstützung und Versorgung der ukrainischen Bevölkerung um. So verwandelte der Veranstalter seine sonst ganzjährig bespielte Location in Kiew, den Atlas Club, in ein humanitäres Zentrum, in dem hunderte von Menschen Hilfsgüter sammeln und sortieren, die in das ganze Land und insbesondere in die umkämpften Gebiete weiter verteilt werden.

Julia von Wild (Foto: LiveKomm)

„Music Saves UA sind Kolleg:innen, die wir in friedlichen Zeiten an Pulten und auf Bühnen treffen, mit denen wir arbeiten, uns austauschen, mit denen wir gemeinsam unvergessliche Event-Momente kreieren, die Clubs betreiben und Festivals veranstalten. Für uns war es als Teil der Veranstaltungswirtschaft mit Beginn des russischen Angriffskrieges wichtig, Haltung zu zeigen und Zeichen zu setzen. Die Kooperation mit der UAME gibt uns die Möglichkeit, das für und mit Menschen unserer Branche zu tun“, sagt Nicole Behr, Vorstandsmitglied der IGVW.

Julia von Wild, stellvertretende Vorsitzende der LiveKomm, ergänzt: „Macht mit, teilt diese Kampagne, spendet oder schafft kreative Spendenformate! Zeigt nicht nur eure Solidarität und Unterstützung, sondern helft den Menschen direkt.“