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Applaus-Preis zeichnet Clubs in Deutschland aus

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat den Applaus-Preis (Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten) in Berlin verliehen. Dabei handelt es sich um eine hochdotierte Auszeichnung für Clubbetreiber in Deutschland. Insgesamt wurden 101 Preisträgerinnen und Preisträger mit Preisgeldern zwischen 10.000 Euro und 50.000 Euro ausgezeichnet. Hauptgewinner sind das Theaterstübchen in Kassel, das YAAM in Berlin und das Franz Mehlhose in Erfurt.

Monika Grütters: „Die Clubs gehörten zu den ersten Einrichtungen, die in der Pandemie schließen mussten. Als zentrale Orte des kulturellen und urbanen Lebens haben wir sie alle schmerzlich vermisst. Die Bundesregierung hat die Clubs deshalb in dieser schwierigen Zeit auf verschiedenen Wegen unterstützt, unter anderem mit einem eigenen Förderprogramm im Rahmen des Rettungs- und Zukunftspakets Neustart Kultur. Jetzt können endlich wieder erste Live-Konzerte stattfinden. Da kommt der Applaus-Preis genau zur richtigen Zeit: als weitere Starthilfe, als Ermutigung und als deutliches politisches Signal der Wertschätzung und Anerkennung für die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Clubs und anderer Live-Musik-Veranstalter.“

Für die diesjährige Verleihung standen Preisgelder in Höhe von insgesamt 2,67 Millionen Euro zur Verfügung. Vergeben wurden auch zwölf „Corona-Sonderpreise“ in Höhe von jeweils 40.000 Euro. Damit wurden kreative Formate zur Unterstützung von Spielstätten während der Corona-Pandemie ausgezeichnet. Für besondere Leistungen in den Bereichen „Awareness“ und „Nachhaltigkeit“ wurden fünf Auszeichnungen mit einem Preisgeld von jeweils 5.000 Euro verliehen.
Der Applaus-Preis wird von der Initiative Musik mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien realisiert.