Mit Macula erweitert Martin das Konzept des Remote Follow Spots um eine herstellerunabhängige Steuerungs- und Netzwerkarchitektur. Das jetzt bei Lightpower erhältliche System bindet Moving Lights unterschiedlicher Hersteller in kameragestützte Follow-Spot-Anwendungen ein und erlaubt eine flexible Aufteilung der Steuerfunktionen zwischen Basisstation und Lichtpult.
Eine Macula Basisstation kann einzelne oder mehrere Moving Lights gleichzeitig steuern. Damit lassen sich beispielsweise mehrere Scheinwerfer synchron auf einen Darsteller oder ein Objekt ausrichten. Für die manuelle Steuerung stehen ein hochauflösender Fluid Head Encoder, ergonomisch angeordnete Bedienelemente und ein Touchdisplay zur Verfügung. Das Kamerabild des jeweiligen Moving Lights dient dem Operator als visuelle Referenz.
Die Steuerungsarchitektur erlaubt eine variable Aufteilung der Parameter zwischen Macula und Lichtpult. Pan und Tilt können beispielsweise über die Basisstation geführt werden, während weitere Funktionen am Lichtpult verbleiben. Alternativ lassen sich Shutter, Dimmer, Farbe, CTC, Tint, Frost, Zoom, Iris und Fokus ebenfalls über Macula bedienen. Presets und Fixture Banks ermöglichen dabei Änderungen der Zuordnung und des Systemverhaltens im Showbetrieb. Ein Betrieb ohne zusätzliches Lichtpult ist ebenfalls möglich.
Für die Datenübertragung setzt Macula auf eine gemeinsame Netzwerkinfrastruktur für Kamerasignale und Steuerdaten. Separate Videoverbindungen zwischen den mit Kameras ausgestatteten Moving Lights und der Basisstation sind dadurch nicht erforderlich. Das reduziert den Verkabelungsaufwand und erleichtert die Integration in vorhandene Netzwerkstrukturen.
Eine weitere Schnittstelle bietet PosiStageNet (PSN). Über das Protokoll kann Macula XYZ-Positionsdaten an kompatible Anwendungen von Drittanbietern übertragen und damit in übergeordnete Tracking- und Automatisierungsumgebungen eingebunden werden.
Für den Einsatz nennt Martin unter anderem MAC Ultra Performance, MAC Viper XIP und MAC Encore. Grundsätzlich ist Macula jedoch nicht auf Scheinwerfer eines bestimmten Herstellers beschränkt. Voraussetzung für andere geeignete Moving Heads ist unter anderem die Ausstattung mit einer Kamera.
Damit lässt sich Macula sowohl als eigenständige Follow-Spot-Steuerung als auch als Bestandteil einer vorhandenen Licht- und Netzwerkinfrastruktur einsetzen.






















