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Ars Electronica Solutions-Installation im Gasometer Oberhausen

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„Der Baum“ von Ars Electronica Solutions ist das Herzstück der neuen Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen. Nach dem Erfolg von „Planet Ozean“ mit über 1,5 Millionen Besuchern verwandelt die Installation seit dem 20. März 2026 die Ausstellungshalle erneut in ein immersives Erlebnis.

„Der Baum“ im Gasometer Oberhausen (Fotos: Ars Electronica/Thomas Schwarz)Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Wälder der Erde – emotional, überraschend und wissenschaftlich fundiert. Sie zeigt Waldgebiete von Brasilien über den Kongo bis Europa, die Vielfalt von Tier- und Pflanzenwelt sowie die Lebensräume indigener Völker. „Auch mit unserer neuen Ausstellung wollen wir ein Bewusstsein für den Zustand unseres Heimatplaneten schaffen, komplexe Themen greifbar machen und zur gesellschaftlichen Debatte anregen“, sagt Jeanette Schmitz, Kuratorin von „Mythos Wald“ und Geschäftsführerin des Gasometer Oberhausen.

Die Licht- und Raumskulptur von Ars Electronica will verborgene Dynamiken eines Baumes auf immersive Weise für die Besucher erfahrbar machen. Mit einer Höhe von 35 Metern erstreckt sich die Installation vom Wurzelwerk bis in die Baumkrone. Die rund 15-minütige Inszenierung, die in mehrere Kapitel unterteilt ist, beginnt unter dem weit verzweigten Wurzelsystem: Hier tauchen Besucher in die Welt des Erdreichs ein und erleben den Baum aus einer ungewohnten Perspektive – vom Inneren der Wurzeln entlang des Stamms hinauf bis in die Krone, ein Blickwinkel, der in der Natur kaum möglich ist.

„Der Baum“ im Gasometer Oberhausen (Fotos: Ars Electronica/Thomas Schwarz)Wurzeln, Stamm und Äste zeichnen sich als Geflecht aus leuchtenden LED-Lichtsträngen im Raum ab. Jedes Kapitel entfaltet ein eigenes atmosphärisches Farbenspiel, das die jeweilige Stimmung unterstreicht. Die Baumkrone wird von einer Gaze umhüllt, auf der Projektionen die Äste erweitern und die Umgebung inszenieren – etwa Blätter, Sonnenlicht, Mondschein oder Schnee. Eines dieser Kapitel trägt den Namen Komorebi – ein japanisches Wort für Sonnenlicht, das durch Blätter fällt.

„Der Baum“ im Gasometer Oberhausen (Fotos: Ars Electronica/Thomas Schwarz)Wurzeln und Stamm leuchten in warmen Farben, während Lichtstrahlen durch die Äste blitzen und den Raum in sommerliches Licht tauchen. Die eigens vom Pianisten und Komponisten Rupert Huber gestaltete Musik begleitet die Installation durch alle Kapitel und verstärkt das Zusammenspiel von Raum, Licht und Klang.

„Mit ‚Der Baum’ wollten wir die verborgenen Prozesse eines Baumes sichtbar machen – als Zusammenspiel von Licht, Raum und Zeit. Die Installation lädt dazu ein, diese Dynamiken räumlich zu erleben und den Baum aus einer Perspektive zu betrachten, die uns in der Natur normalerweise verborgen bleibt. Der Gasometer eröffnet dafür einen einzigartigen Raum, in dem sich diese innere Welt eines Baumes in monumentaler Dimension entfalten kann“, sagt Michael Mondria, Managing Director bei Ars Electronica Solutions.