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Meyer Sound erweitert Portfolio mit Tigra und 1800-LFC

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Meyer Sound stellt mit dem Tigra Line-Array-System und dem 1800-LFC Low-Frequency Control Element zwei neue Lautsprechersysteme vor, die auf flexible Anwendungen im mittleren bis hohen Leistungsbereich ausgelegt sind. Die aktiven Systeme kombinieren kompakte Bauform mit hoher Ausgangsleistung und integrierter Signalverarbeitung. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit größerer Systeme auf ein breiteres Einsatzspektrum zu übertragen.

Mit Tigra und 1800-LFC erweitert Meyer Sound seine aktuelle Generation professioneller Lautsprecher. Beide Systeme verfügen über die integrierte GEN-1-Technologieplattform, die Signalverarbeitung, Systemsteuerung und Netzwerkfunktionen direkt im Lautsprecher vereint. Zusätzlich unterstützen sie Milan-AVB-Netzwerke mit redundanter Signalführung sowie analoge Eingänge. Diese lassen sich parallel nutzen, wodurch sich unterschiedliche Setups flexibel realisieren lassen.

Innerhalb des Portfolios positionieren sich Tigra und 1800-LFC zwischen kompakten Lösungen und großformatigen Systemen wie Panther und dem 2100-LFC. Dabei übernehmen sie zentrale Eigenschaften wie lineares Übertragungsverhalten, hohe Dynamik und gerichtete Tieftonabstrahlung, übertragen diese jedoch in deutlich reduzierte Abmessungen und geringeres Gewicht. Damit entsteht eine Systemlösung, die sowohl für mobile Anwendungen als auch für Festinstallationen geeignet ist.

Das Tigra Line Array erreicht einen maximalen Schalldruckpegel von 146 dB SPL beziehungsweise 140,5 dB AES75 als maximaler linearer Wert. Auch bei kurzen Hörabständen soll nach Aussage von Meyer Sund die Wiedergabe präzise und kontrolliert bleiben. Zudem nutzt das System ein kardioides Tieftonkonzept, das eine gerichtete Abstrahlung im Bassbereich ermöglicht und so die Kontrolle über den Schall im Raum verbessert.

Der 1800-LFC Subwoofer deckt einen Frequenzbereich von 30 Hz bis 125 Hz ab und erreicht einen maximalen linearen Schalldruck von 134 dB AES75. Er basiert konzeptionell auf dem größeren 2100-LFC, ist jedoch kompakter ausgeführt und damit insbesondere für mittelgroße Beschallungsaufgaben geeignet. Die Kombination mit Tigra ermöglicht skalierbare Systemkonfigurationen für unterschiedliche Veranstaltungsformate.

Die integrierte Signalverarbeitung reduziert den Bedarf an externer Systemtechnik. Separate Controller oder zusätzliche Prozessoren sind nicht zwingend erforderlich, was den Aufbau vereinfacht und den technischen Aufwand verringert. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit bestehen, über Galileo Galaxy Systeme zusätzliche Steuerungsoptionen zu integrieren.

Für Vermieter und Betreiber von Veranstaltungsstätten steht vor allem die vielseitige Einsetzbarkeit im Fokus. Ein System, das sowohl Clubveranstaltungen, Tourproduktionen, Festivals als auch Installationen abdecken kann, erhöht die Auslastung und vereinfacht logistische Abläufe. Tigra und 1800-LFC sind entsprechend darauf ausgelegt, unterschiedliche Anforderungen mit einer einheitlichen Systemarchitektur abzubilden.

Die neuen Systeme sind Teil der strategischen Entwicklung von Meyer Sound hin zu einem integrierten Lautsprecher-Ökosystem. Ziel ist eine konsistente Klangcharakteristik über verschiedene Systemgrößen hinweg sowie eine einheitliche Arbeitsumgebung für Planung, Steuerung und Betrieb. Dadurch sollen sich reproduzierbare Ergebnisse unabhängig von der jeweiligen Systemskalierung erzielen lassen.

Mit der Kombination aus kompakter Bauweise, integrierter Technologie und flexiblen Einsatzmöglichkeiten adressiert Meyer Sound Anwendungen in Theatern, Kulturzentren, Clubs, Kirchen sowie im Corporate-Event-Bereich. Gleichzeitig bleibt die nahtlose Integration in größere Touring-Systeme erhalten.