In der dritten Runde des Festivalförderfonds erhalten 134 Festivals aus allen 16 Bundesländern eine Förderzusage. Für die aktuelle Förderrunde standen vier Millionen Euro aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung.
Auch in dieser Runde standen kleine und mittlere Festivals klar im Fokus. Besonders sichtbar wird ihre Bedeutung außerhalb der Metropolen: 71 Prozent der geförderten Festivals sind in ländlichen Regionen verortet. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien: „Der Festivalförderfonds setzt genau dort an, wo kulturelle Vielfalt nicht allein durch Marktmechanismen gesichert werden kann. Damit stärken wir Musikfestivals als innovative Impulsgeber und tragende Säulen unseres Musiklebens. Der Festivalförderfonds ist in diesem Sinne ein deutliches kulturpolitisches Bekenntnis der Bundesregierung zu den Musikfestivals in Deutschland. Ich danke dem Deutschen Bundestag für die konsequente Unterstützung und die Ermöglichung der dritten Förderrunde.“
Mit 463 eingereichten Anträgen war die Nachfrage erneut hoch: Rund 29 Prozent der Antragstellenden erhielten eine Förderung. Eine weitere Förderrunde des Festivalförderfonds ist für September 2026 geplant. Im Bundeshaushalt wurden hierfür erneut vier Millionen Euro etatisiert. Details zum genauen Antragsstart für in 2027 stattfindende Festivals sowie den Förderbedingungen sollen über die Kanäle der Initiative Musik bekanntgegeben werden.























