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Nebra 2: Meyer Sound aktualisiert Software-Plattform

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Am 3. März hat Meyer Sound Nebra 2 als Nachfolger von Compass veröffentlicht. Als kostenlose Anwendung kombiniert die aktualisierte Software-Plattform eine neu gestaltete Benutzeroberfläche mit erweiterten Tools und entwickelt die bisherige Compass Plattform zu einer skalierbaren Lösung für moderne Audio-Workflows weiter.

Nebra 2 ist ein direktes Ergebnis dessen, was wir daraus gelernt haben, wie Anwender arbeiten wollen – schnell, flexibel und mit weniger Hürden“, sagt Andy Davies, Senior Director of Product Management bei Meyer Sound. Nebra 2 führt eine vollständige Prozessorsteuerung für Galileo Galaxy sowie GEN-1-Technologie für vernetzte Lautsprecher ein. Damit sollen Anwender einen vereinfachten Zugriff auf EQ, Pegel, Delay und Phase erhalten – diese Funktionen sind nun gemeinsam mit den Tools für Verbindung und Monitoring in einer einzigen Oberfläche untergebracht. „Man kann Geräte verbinden, Prozessoren steuern und die Performance überwachen – alles in einer App“, sagt Brian Smith, Product Manager Digital Systems bei Meyer Sound. „Zum ersten Mal muss man nicht zwischen Tools oder Tabs hin- und herspringen. Es funktioniert einfach so, wie man es heute von Software erwartet.“

Nebra 2 unterstützt sowohl kleine als auch großformatige Systeme – von kompakten Touring-Setups bis hin zu Stadion-Produktionen. Tagging, Suche und Filterfunktionen sollen Organisation und Navigation erleichtern, auch in sehr großen Systemen. Neben Galaxy-Prozessoren integriert Nebra 2 die neuen, mit GEN-1 ausgestatteten Lautsprecher mit integrierter Signalverarbeitung sowie MEP- und RMS-Lautsprecher, MPS-Netzteile und weitere Milan-zertifizierte Produkte. Dieser große Schritt für das Meyer-Sound-Ökosystem unterstützt nun die Verwaltung mehrerer Prozessoren und Lautsprecher sowie eine Vielzahl von Eingängen und Protokollen – darunter analoges Audio, AES67 und Milan AVB.

Ein grünes Häkchen in der Ecke der Anwendung zeigt den Systemzustand in Echtzeit mit einem einzigen visuellen Hinweis. Es basiert auf Daten aller verbundenen Geräte – ob Limiter, Temperatursensor oder AVB-Stream-Monitor. Der Show Mode ermöglicht es, während einer Performance kritische Bedienpunkte zu sperren und so versehentliche Änderungen in Live-Situationen zu vermeiden. Weitere Funktionen umfassen ein erweitertes Clock-Management sowie Snapshot-Unterstützung.

Die Control-Software Compass soll vorerst weiterhin unterstützt werden, doch alle zukünftigen Entwicklungen werden sich laut Meyer Sound auf den Ausbau der Nebra-Fähigkeiten konzentrieren. Nebra steht für eine grundlegendere Weiterentwicklung in Meyer Sounds Software-Ansatz: Weg von einer Sammlung einzelner Tools hin zu einer vernetzten und optimierten Software-Umgebung. Künftige Updates sollen auf dieser Grundlage aufbauen – mit neuen Funktionen, die Systemdesign, Inbetriebnahme und Betrieb vereinfachen sollen.