Die Mackevision Medien Design GmbH, Spezialist für datengestützte Visualisierung und Computer Generated Imagery, eröffnet eine Niederlassung in Peking. Vom neuen Büro aus sollen Geschäftsführerin Beatrix Frisch und rund 20 Mitarbeiter die Zusammenarbeit mit in China tätigen Bestandskunden vertiefen und vor allem auch neue Kunden aus dem Land werben. Zum bisherigen, stetig wachsenden Kundenstamm des Stuttgarter Unternehmens gehören vor allem Automobilhersteller und Werbeagenturen aus Asien, Europa und den USA; im Zuge der Expansion sollen jetzt auch chinesische und in China ansässige Industrieunternehmen hinzukommen.
„Die Büroeröffnung in China ist ein weiterer Meilenstein in unseren Wachstumsplänen. Während der letzten Jahre konnten wir uns zu einem der weltweit führenden Lösungsanbieter für CGI entwickeln; jetzt vergrößern wir unsere Organisation auf eine Art, die diese Entwicklung unterstützt. Wir wollen überall da sein, wo auch unsere Kunden sind – also auch in China, local for local sagt man so schön“, erklärt Mackevision Geschäftsführer Jens Pohl.
Neuland betritt die Stuttgarter Mackevision mit der Büroeröffnung dabei keineswegs: Das Unternehmen ist bereits seit 2013 in China tätig, unter anderem für die dort ansässigen Tochtergesellschaft und das Joint Venture von Mercedes Benz.
„Wir planen weit mehr als nur ein zentrales Büro für bestehende Projekte und Projekt-Infrastrukturen: Auf unserer To-Do-Liste stehen der Aufbau einer Vertriebsorganisation für China und die Vergrößerung unserer Berater- und Artist-Teams durch gezielte Neueinstellung hiesiger Führungskräfte und Mitarbeiter“, erklärt Frisch.
Der Geschäftsplan für die China-Niederlassung sehe zunächst einen Auf- und Ausbau der bestehenden Lieferfähigkeit für Fotografien und andere „Still“-Grafiken vor, wie sie beim Implementieren von Mackevisions Lösungen zur datengestützten Bilderzeugung benötigt werden. Zudem bestehen bereits Serviceleistungen rund um Verkauf und Beratung. Erst danach sollen Kapazitäten für 3D-Grafikerzeugung oder das Bereitstellen vollumfänglicher Mackevision-Lösungen dazukommen. Sobald diese vorhanden seien, könne Mackevision China als vollständige Geschäftseinheit im chinesischen Markt operieren, meint Frisch. Ihr Plan sei, dieses Ziel noch vor 2020 zu erreichen.
Mackevisions CGI-Lösungen ermöglichen es Anwendern, CAD-Daten aus Konstruktion und Produktion auch zum Erstellen realistischer, virtueller Produktmodelle zu verwenden. Aus diesen können dann in einem „Single Source Publishing“ genannten Verfahren beliebige Produktfotos, -Filme oder 3D-Animationen für Websites, Apps oder sogar Virtual-Reality-Anwendungen erstellt werden – in kürzester Zeit, teilautomatisch und zu äußerst niedrigen Grenzkosten. Vor allem Automobilunternehmen oder Hersteller anderer komplexer, variantenreicher Güter nutzen nach Unternehmensangaben dieses Verfahren, um beim Herstellen von Informations- oder Marketingmaterial Geld und Zeit einzusparen.
„Wir sehen in den asiatischen Märkten und vor allem in China noch viel Wachstumspotenzial für diese Lösungen; deshalb unterstützen wir Mackevisions Expansion in dieser Region nach Kräften. Die Erfahrung hat gezeigt, dass regionale Nähe zu den Anwendern den Erfolg für alle Beteiligten stark erhöht – und deshalb braucht die Firma zusätzlich zu den Vertretungen in Korea und Japan und vor allem eines in Beijing“, ergänzt Dr. Sven Oleownik, Partner/Head of Germany von Gimv, der Beteiligungsgesellschaft, die Mackevisions Entwicklung seit rund zwei Jahren begleitet
Info: www.mackevision.com






















