Start Production PUR mit doppelter Center Stage unterwegs

PUR mit doppelter Center Stage unterwegs

Nur große Hallen, 21 Konzerte, über 250.000 verkaufte Tickets – mit der aktuellen Tour Es ist wie es ist meldet sich die deutsche Band Pur nach einer kreativen Pause beeindruckend zurück. Zwei Konzerte im Gerry Weber Stadion im westfälischen Halle, die offizielle Generalprobe eingerechnet, markierten den Start einer Route, die derzeit quer durch die Republik und auch in die Schweiz führt. Für die Produktion hatte sich die Band eine Centerbühne gewünscht. Eine weitere Vorgabe des Bühnenkonzeptes war es, ein Streicherquintett in die Show zu integrieren. Diese Ideen haben Günter Jäckle und Friederike Krauch, die von der Band mit der Entwicklung der Show beauftragt wurden, aufgegriffen und dafür die Integration einer zweiten, kleineren Centerbühne konzipiert. Die Ausarbeitung der Show fand letztes Jahr im Oktober statt, um diese dann der Band vorzustellen. Mit Manager Uli Roth von Live Act Music GmbH wurden dafür im Vorfeld die Eckpunkte abgestimmt.
Für die Steuerung von Licht- und Videoequipment sind bei der PUR-Produktion drei grandMA full-size im Einsatz, wovon eine dem Videooperator zur Steuerung der Medienserver und der beaMover dient. Der zweite Operator ist für das konventionelle Licht verantwortlich und dirigiert gleichzeitig die acht Verfolgerfahrer. Der dritte Operator legt sein Augenmerk auf die Moving Lights. Eine grandMA ultra-light ist als Backup definiert und kann notfalls alle Aufgaben der drei full-size Pulte übernehmen. Das Equipment für die Beleuchtung stellte Showtec aus Köln zur Verfügung.
Der Bereich Video für PUR wurde auch dieses Mal wieder von Michael Schenk umgesetzt, der das Projekt mit seinem Unternehmen epicto GmbH begleitet. Bei der Show sind sechs motorisierte Roll-Leinwände im Einsatz, die über sechs beaMover von Publitec bespielt werden.
Der Video Content, kreativ aufgearbeitet durch Video-Operator Franz Schlechter, besteht aus Videosequenzen und Animationen, die mit Hilfe der beaMover sowohl auf die Leinwände projiziert als auch für Flächenprojektionen eingesetzt werden. Bei dieser Produktion ist es möglich, dass jeder Musiker über eine eigene Kamera auf einen der sechs Screens projiziert wird.
Für den „guten Ton“ bei PUR ist FOH-Mann Patrick „FatPat“ Eckerlin verantwortlich, der den Sound mit einer Yamaha PM1D Digitalkonsole steuert. Ein zweites PM1D steht Monitormann Dirk Happel zur Verfügung, der direkt an der Centerbühne arbeitet. Das Beschallungsmaterial lieferte Sirius.
Den Bühnenbau inklusive der Drehscheibe auf der großen Center Stage realisierte Megaforce aus Weingarten.
Info: www.pur.de