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Ars Electronica Solutions setzt im Gasometer Oberhausen auf AV Stumpfl

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Die Medieninstallation „Die Welle“, entwickelt von Ars Electronica Solutions, ist das Highlight der neuen Ausstellung „Planet Ozean“ im Gasometer Oberhausen. Lebensechte Animationen auf einer Projektionsfläche von mehr als 1.200 Quadratmetern rufen zum hier zum immersiven Tauchgang in die Unterwasserwelten auf.

Die Welle“ im Gasometer Oberhausen (Foto: Dirk Boettger)
Die Welle“ im Gasometer Oberhausen (Foto: Dirk Boettger)

Die Projektionsfläche der Tiefsee-Animationen besteht aus zwei Teilen: Eine vertikale, 40 Meter hohe Projektionswand des oberösterreichischen Unternehmens AV Stumpfl und eine, an sie anschließende horizontale Leinwand, die lichtdurchlässig ist. Beide Flächen werden von insgesamt sieben Epson-Installationsprojektoren aus unterschiedlichen Perspektiven bespielt – und schaffen mit einer Auflösung von 60 Millionen Pixel je nach Position im Raum ein besonderes Seherlebnis.

Gezeigt werden ausschließlich inszenierte und animierte Szenen, die das Ergebnis kreativer Prozesse sind, kein dokumentarisches Material. Bewegen sich Besucher unter die horizontale Leinwand (Gaze), tauchen sie in den Ozean ein und haben die Möglichkeit, mit spezifischen Inhalten zu interagieren. Die künstlerische Leitung für Konzeption und Umsetzung oblag Ars Electronica Solutions in enger Zusammenarbeit mit Nils Sparwasser, dem beratenden Kurator der Ausstellung „Planet Ozean“.

Die Welle“ im Gasometer Oberhausen (Foto: Dirk Boettger)
Die Welle“ im Gasometer Oberhausen (Foto: Dirk Boettger)

Nicht nur die Bildsprache soll „Die Welle“ dabei besonders machen, sondern auch ihre Einbettung in die Industriearchitektur des Gasometers Oberhausen. Ars Electronica Solutions macht sich die einzigartigen Gegebenheiten des Speichers zunutze: Es entsteht der Eindruck, als gehe die Oberfläche des Meeres nahtlos in die Deckenstruktur des Raumes über. Parallel zum visuellen Schauspiel sorgen Neukompositionen von Rupert Huber für ein immersives Soundkonzept.

„Planet Ozean“ ist eine Dauerausstellung und kann bis zum 30. Dezember 2024 im Gasometer Oberhausen besucht werden.