Start Production Screen Visions sorgte für Bild und Ton vor der Oper Frankfurt

Screen Visions sorgte für Bild und Ton vor der Oper Frankfurt

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Screen Visions hat als technischer Partner beim großen Public Viewing Event vor der Alten Oper Frankfurt für hohe Klangqualität und beeindruckende Bilder gesorgt. Bei einer Live-Übertragung aus dem Großen Saal auf den Opernplatz genossen knapp dreitausend Menschen aus der Stadt kostenlos die Musik von Beethoven. Präsentiert wurde das Konzert vom Mahler Chamber Orchestra gemeinsam mit dem Starpianisten Lang Lang unter der Leitung von Andris Nelson.

Nachdem die Aktion bereits im letzten Jahr ein voller Erfolg war, entschied sich die Alte Oper Frankfurt auch in diesem Jahr dafür, auf Screen Visions als technischen Partner für die Ton- und Live-Übertragung des Public Viewing Events zu setzen. Für einen optimalen Einblick in das Innere des Konzertraums sorgten bei der Live-Übertragung sieben Kameras, die Bilder auf einen von Screen Visions gestellten Großbildschirm von 50 qm Fläche mit 5,9 mm Pixelraster übertrugen. Drei Kameras waren bemannt und vier wurden remote gesteuert.

Für sie war es wichtig, bereits im Voraus anhand der geplanten Stücke Kameraeinstellungen, Bildschnitte und Bildeinstellungen mit dem Partiturleser und dem Bildmischer zu besprechen und entsprechend vorab zu programmieren. Objektive mit 90-facher Vergrößerung sorgten dafür, dass die Zuschauer selbst kleinste Bewegungen des Starpianisten Lang Lang verfolgen konnten. Die Signalführung aus der Alten Oper wurde sowohl redundant analog als auch digital ausgeführt und aus Sicherheitsgründen auf verschiedenen Wegen aus dem Gebäude auf den Platz verlegt. Dabei war ein Team zur elektronischen Berichterstattung ganztägig vor Ort, um den Event festzuhalten und schon mittags erste Besucherstimmen für das Intro am Abend aufzuzeichnen.

Für die Beschallung hatte Screen Visions den Sound-Designer Wolfgang „Schabbach“ Neumann engagiert, dessen Wahl für dieses Projekt auf drei Line-Array-Tower fiel. Damit wurde der besonderen Dynamik klassischer Musik, von feinsten Tönen bis zum lautesten Crescendo, Rechnung getragen. Während des Konzerts kam ausschließlich das analoge Audiosignal zum Einsatz, um ein möglichst natürliches und warmes Klangbild zu ermöglichen.

Die Veranstaltung erwies sich als voller Erfolg: Viele der knapp dreitausend Menschen kamen mit Decken und Stühlen, um die Live-Übertragung zu verfolgen.