Start Production Felix Kummer auf Tour mit Avid Venue S6L

Felix Kummer auf Tour mit Avid Venue S6L

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Wer im Spätherbst 2021 auf Hallentournee ging, kam zwangsläufig mit den verschärften Corona-Bestimmungen in Kontakt. So erging es auch Felix Kummer auf seiner KIOX Hallentour, die nach wenigen Wochen abgesagt werden musste. Um die Shows bis dahin mit möglichst geringem logistischem Aufwand zu fahren, entschied sich Kummer-FOH Andi Zwirchmair für besonders „leichtes Gepäck“ und mischte die Hallenkonzerte auf einem Venue | S6L-16C Avid Live-Sound-System. In diesem Sommer war Andi Zwirchmair erneut mit Kummer auf diversen Open-Air-Festivals unterwegs – dieses Mal mit einer Venue | S6L-24D als Hauptpult.

Andi Zwirchmair ist der erste FOH-Engineer, der in Deutschland mit der kleinsten S6L-Bedienoberfläche auf große Tour ging: „Die Vorteile der 16C liegen bei Shows mit wenigen Inputs auf der Hand. Sowohl Truckspace als auch Gewicht kommen unserer Produktion entgegen und ich musste auf keine Annehmlichkeit der größeren Frames verzichten. Trotz der kompakten Dimensionen ist alles im Paket mit drin.“

Für die Hallentour arbeitete Andi Zwirchmair mit einem Local 16 Stagerack am FOH als I/O-Erweiterung. Als Backup- und Supportpult fungierte ein Avid S3L-X. Bühnenseitig platzierte das Team insgesamt drei Stage 16 Stageracks. Für die Open-Air-Shows wechselte Andreas Zwirchmair dann auf die nächstgrößere Bedienoberfläche Venue | S6L-24D, um für die oftmals hektischen Festival-Abläufe noch besser gerüstet zu sein: „Bei der 16C hatte ich drei Layouts im Einsatz, auf der 24D bekomme ich alles Relevante in einem Layout unter.“

Zusätzlich zum FOH-Mix nutzt Andi Zwirchmair das S6L-24D auch für die Ausspielung einer Broadcast-Summe sowie für Live-Recordings in ProTools. Gleichzeitig verzichtete der FOH-Engineer dank der zusätzlichen Eingänge der S6L-24D auf das ergänzende Local 16 Rack der Hallentournee. Bereitgestellt wurden die Avid-Setups von Complete Audio aus Berlin. Zwirchmair: „Egal wie viele Inputs, egal was damit passiert – das Grundgerüst ist immer gleich: Input-Ebene, Gruppen, Summe, Matrix bzw. Verteilerebene. Auf diese Weise weiß ich immer, was wo passiert bzw. wohin ich muss, um etwas zu ändern. Abgesehen vom Layout fühlt und hört sich alles exakt gleich an.“

Darüber hinaus ist Andi Zwirchmair seit der Kummer Tour ein Fan der Venue 7 Software, die es ihm ermöglicht, bereits in den Eingangskanälen auf Parallelkompression zu setzen. „Die v7 ist ein Major-Update, das den Namen auch wirklich verdient und hat meine Art, zu arbeiten, noch einmal beschleunigt. Jetzt kann ich mich noch mehr auf die musikalische Seite konzentrieren.“