Start Production Chauvet Movingheads beleuchten Faust Neuinszenierung

Chauvet Movingheads beleuchten Faust Neuinszenierung

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Unter der Regie von Andrea Pfaehler und Eduardo Torres ist die Neuinszenierung von Goethes Faust 2020 in Dornach, Schweiz, erstmals vorgestellt und in diesem Jahr überarbeitet erneut zur Aufführung gebracht worden. Die Stück zeichnet sich vor allem durch ein vom Bühnenbildner Nils Frischknecht minimalistisch gehaltenes Bühnenbild mit klaren Linien aus, bei dem Licht eine besondere Rolle spielt und verschiedene szenische Elemente unterschiedlich hervorhebt.

Da das Bühnenbild selber nur die jeweiligen Situationen und Orte suggeriert, kam es insbesondere auf das von Beleuchter und Lichtdesigner Klaus Suppan und seinem Team inszenierte Licht an. Dazu stützte sich Suppan auf die Farbwiedergabe und die Leistungsmerkmale von sechs Chauvet Professional Maverick Silens 2 Profile Scheinwerfern, die erst seit Kurzem zum Beleuchtungssystem des Schweizer Theaters gehören. Insbesondere der Framing-Shutter-Modus der Profile Movingheads kam hier zu tragen, um eben Gebilde und Formen auf der Bühne zu skizzieren.

Faust (Foto: Lucia Hunziker)

„Sowohl meine Kollegen als auch die Direktoren der Faust-Produktion waren begeistert von den kreativen Möglichkeiten die uns die Mavericks gaben“, so Suppan. „Wir hatten nicht nur den Framing Shutter, Goboräder und Frosteffekte, um zahlreiche Atmosphären zu erzeugen. Auch auf das wirklich saubere Dimmverhalten im unteren Bereich zwischen 0 bis 10 Prozent konnten wir uns verlassen. Das half uns beim Kreieren des klassischen Theaterlooks, der bei LED-Lampen ja oft zu kurz kommt.“

Des weiteren ist im Theater des Goetheanum auch die Akustik ein essenzieller Aspekt, da die Schauspieler auf der Bühne keinerlei akustische Verstärkung wie Mikrofone oder Lautsprecher bekommen. Bei einer reinen Bühnenfläche von zwölf mal zwölf Metern und einem Abstand zur ersten Zuschauerreihe von acht Metern gilt es Nebengeräusche auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Die konvektionsgekühlte Engine des Maverick Silens 2 Profile lieferte über die gesamte Zeit hinweg die volle Lichtleistung ohne Lüftergeräusche abzugeben.

Ilmarin Fradley und Klaus Suppan mit Nils Frischknecht (v.l., Foto: François Michel Croissant)

Farbenspiele in die Szenografie zu integrieren war weiteres wichtiges Element. Dank des variablen CMY+CTO-Farbmischsystems der Maverick-Scheinwerfer konnte Suppan hier für vielschichtige Looks sorgen um Szenen des inneren Konflikts mit Fausts Charakter optisch in Szene zu setzen. „Der Einsatz von Farben spielte insbesondere bei diesem Stück eine große konzeptionelle Rolle. Daher war für uns der sehr gute TM30-Wert der Silens genauso entscheidend wie der Geräuschfaktor“, so Suppan weiter. „Bei weißem Licht sah die Bühne eher unauffällig aus, aber mit etwas getöntem Licht erwachte die Szenografie zum Leben und nahm die Farben intensiv auf.“

Positioniert wurden die Movingheads in einer Höhe von etwas über zehn Metern und zieren von nun an das Oberlicht und den Vorbühnenzug des Theaters.